zur Startseite WORST CASE. Das Buch.
zur Startseite
zur Startseite



Interview: vfa Pharmabranche im Gespräch mit LifeGen.de

Währungsreform: Bundesbank-Präsident beantwortet keine Fragen

BP Ölpest: Alle News

Vulkanausbruch Island: Alle News zur Aschewolke - laufend aktualisiert. Volcanic Ash Cloud News

Swine Flu H1N1: Alle News zur Schweinegrippe - laufend aktualisiert

Bundesrepublik stellt sich auf massiven Anstieg der Inflation ein

H5N1 out of control: Labs under bioterrorist and pandemic threat

SPECIAL REPORT: Barack Obama under nuclear threat

Energiekrise: Wasserstoff macht Benzin und Diesel überflüssig

Klimawandel: Norddeutschland droht auf 430 Kilometern Länge in den Fluten zu versinken

Interview: Ein Quantencode bestimmt unser Leben nach dem Tod

REPORT: Iraq’s secret suppliers

Codierte Nano-Drähte entlarven Biowaffen

Neuromarketing nimmt Kinder ins Visier

Gefahren aus der Zwergenwelt

Auf der Suche nach dem Orgasmus-Hormon

Interview mit Prof. Rudi Balling, GBF

Die Jagd auf das 1000-Dollar Genom

Jens Reich im Gespräch mit LifeGen.de

Pflanzenviren auf dem Vormarsch

Chinas unaufhaltsamer Biotech-Aufstieg

Functional Food im Gartenbau:
Obst und Gemüse zwischen Hoffnung und Kommerz


LifeGen.de® ist eine Publikation der
LIFEGEN.DE LTD

Impressum

ONLINE WERBUNG

AGB

(c) 2001-2010 für alle Beiträge bei LifeGen.de®


Dieser Artikel ist kostenlos.

weitere kostenlose Artikel

Online-Shops: Samenspender aus dem Internet

 Sperma-Zelle kurz vor der Verschmelzung mit der EizelleDie Liste der „Erzeuger“ ist für alle Kunden online abrufbar, die Qualität der angepriesenen Ware einwandfrei. Keine Verunreinigungen, keine Fehler, kein Verschleiß. Als ob diese Kriterien allein noch nicht genügten, garantiert der in New York ansässige online-Versand die Bewertung all seiner Lieferanten. Nur wer „keiner gesellschaftlichen Risikogruppe“ angehört, darf für Scandinavian Cryobank das weltweit gefragte Gut ejakulieren: menschliches Sperma. Der online-Handel mit menschlichem Sperma floriert: Weltweit versprechen Samenbanken ungewollt Kinderlosen die Erfüllung ihrer Träume – per Mausklick und Kreditkartenzahlung vorab. Vlad Georgescu berichtet.


Das in New York angesiedelte Reproduktionsmedizin-Unternehmen ist kein Einzelfall, wenn es um den online-Handel mit Spermienzellen geht. Galt das Internet bisher als Oase für den schnellen online-Sex, mausert es nun zum Medium der Wahl für all jene, die „auf der Suche nach Sperma“ sind, wie das angesehene Web-Kultmagazin „Wired“ konstatierte. „Nahezu alle Kunden suchen den Samenspender online“ offenbarte Alice Ruby, Direktorin der seit 1982 bestehenden „Sperm Bank of California“, unlängst dem US-Magazin.

Rund 200 Dollar pro Charge Sperma berappen die Käuferinnen und Käufer vorab, zehn und mehr Sperma-gefüllte Röhrchen sind oft nötig, um endlich zum Wunschkind zu gelangen. Wie groß der globale Bedarf an net-erkauftem Samen wirklich ist, weiß niemand. Doch allein für Deutschland beziffert PRO FAMILIA die Zahl ungewollt Kinderloser auf rund zwei Millionen Paare. Da es sich um Menschen im Web-fähigen Alter handelt und das Netz ohnehin zunehmend alles Gesellschaftsschichten erreicht, liegt die Expansion des online-Handels mit menschlichem Samen auf der Hand.

Das Prinzip der Samenbeschaffung aus dem Web ist denkbar einfach. Die reproduktionsmedizinischen online-Shops stellen ihren Kunden Listen mit anonymisierten Daten verschiedener Spender zur Verfügung. Ausschließlich positive Eigenschaften der Spender stechen hervor – und suggerieren auf diese Weise eine potenzielle Unfehlbarkeit des kommenden Nachwuchses. So erfährt die Mutter in spe bei einem der Anbieter, dass ein Donor im April 1974 das Licht der Welt erblickte und bereits heute über einen Doktortitel verfügt. Angaben über Augen-, Haut-, und Haarfarbe sind ebenso online abrufbar wie Informationen über die ausgeübte Religion oder die ethnische Herkunft des Spenders. Zudem garantieren genetische Untersuchungen des Samenguts dessen medizinische Unbedenklichkeit. Schwere, meist erblich bedingte Erkrankungen lassen sich somit von Anfang an ausschließen, behaupten die Händler.

Ist die Entscheidung für den „optimalen“ Spender gefällt, kommt das online-Rad ins Rollen. Die Angabe einer gültigen Kreditkartennummer und – je nach Land – eines Arztes als Kontaktperson ermöglicht das Eintreffen der Nachwuchs-versprechenden Fracht. In eigens dazu hergestellten Thermosbehältern und bei rund 170 Grad unter Null tiefgekühlt gelangen die Sperma-Röhrchen ans Ziel, mitunter über Kurierdienste versandt, wie eine US-Samenbank betont. Zwischen zehn und 20 Millionen aktiver Spermien warten dann darauf, ihren Weg zur Eizelle der Kundin zu finden. Eine davon wird es vielleicht schaffen, diese zu befruchten. Nur wie?

Hierzu muss die Flüssigkeit lediglich aufgetaut und auf eine nadelfreie Kunststoffspritze aufgezogen werden. Nach Ansicht der amerikanischen Selbsthilfeorganisation „FertilityPlus“ reicht die Einführung der Spritze in die Vagina aus, um schwanger zu werden. Weil die Erfolgsrate trotz Spermien „erster Wahl“ lediglich bei rund 15 Prozent liegt, raten die Expertinnen zur Masturbation. Ein während der Samenübertragung ausgelöster, heftiger Orgasmus erhöhe die Befruchtungs-Wahrscheinlichkeit deutlich, da die kontrahierende Gebärmutter mehr Spermienzellen „ansaugen“ kann.

Zwar stehen in Deutschland nur verheirateten Frauen, deren Ehemänner unfruchtbar sind, Samenbanken zur Verfügung, und noch betreibt keine davon den online-Spermahandel derart aggressiv wie die US-Pendants. Denn hierzulande ist der Einsatz der donogenen Insemination, wie Mediziner den Spendersamen-Einsatz in die Vagina bezeichnen, strikt reglementiert. Lediglich Gynäkologen dürfen Frauen nach dieser Methode behandeln. Die Praxis freilich sieht anders aus. Schon die Reise beispielsweise in die Niederlande genügt, um sich das online bestellte Samengut völlig legal und unabhängig vom ehelichen Status einführen zu lassen - oder es einfach selbst zu tun.

Während seit der offiziellen Zulassung der ersten Samenbanken hierzulande im Jahr 1986 lediglich rund 4.300 Kinder pro Jahr durch Spender-Sperma gezeugt wurden, erblicken nach Angaben der US-Reproduktionsfirma Xytex Corporation in den USA jährlich über 75.000 Inseminations-Babys das Licht der Welt.

Grund für den eklatanten Unterschied der Reproduktionsraten ist möglicherweise die Form der jeweiligen online-Auftritte der Samenbanken. Während sich deutsche Samenbanken im Internet eher allgemein-bieder geben, nutzen die Amerikaner das Web zum Kundenfang. So können bei Xytex potenzielle Kunden nicht nur die Stimme des Spenders aus dem Internet downloaden und anschließend abhören. Auch ein beigefügtes Babyfoto des gläsernen Samendonors lässt werdende Eltern vermuten, wie der potenzielle Nachwuchs aussehen könnte – falls er dem Netz-Papa ähnelt.

Lesen Sie dazu bei LifeGen.de:

(2005-11-17) Pluripotente Stammzellen aus erwachsenen Menschen in Sicht

(2005-10-31) Zink fördert die männliche Fruchtbarkeit

(2005-07-08) Greenpeace: „Patentamt lässt Menschen züchten“

(2005-02-08) Sexpeptid: Fruchtfliegen lieben anders

(2003-08-26) Zelltodprogramme sichern genetische Gesundheit

(2003-06-02) HIV-positive Männer können gefahrlos Nachwuchs zeugen


(2006-03-24)

Für den Volltext-Zugang zu unseren Inhalten bitte mit Ihrem Usernamen/Passwort hier einloggen, wenn Sie bereits zahlender Abonnent von LifeGen.de sind.

Username:

Passwort:


Passwort vergessen?

Falls Sie kein zahlender Abonnent sind, dann können Sie unseren ClickandBuy Service nutzen.
     
Bestellen Sie unseren KOSTENLOSEN Newsletter mit dem Nachrichten-Überblick

daily news for the life sciences !
anmelden abmelden



LifeGen.de als
RSS Feed
an dieser Stelle


Sie möchten
LifeGen.de unterstützen?
Dann spenden Sie
über PayPal jetzt online:




Translated by Google

LifeGen.de in English

LifeGen.de in Russian






Bookmark Buttons

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: BoniTrust Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Favoriten Bookmark bei: Seekxl Bookmark bei: Kledy.de Bookmark bei: Readster Bookmark bei: Publishr Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Power Oldie Bookmark bei: Bookmarks.cc Bookmark bei: Favit Bookmark bei: Bookmarks.at Bookmark bei: Newsider Bookmark bei: Linksilo Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Facebook Bookmark bei: Reddit Bookmark bei: Simpy Bookmark bei: Yahoo Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Technorati Information



follow lifegen at http://twitter.com



About LifeGen.de
Our reports predicted major events: the new pandemic, social riots, a rising bioterrorist threat and Barack Obama as President. We move markets by delivering hard facts. The special interest online-magazine LifeGen.de reaches more than 270.000 unique users every year coming from 146 countries worldwide (Data provided by Google Analytics (TM)). The magazine is read by the scientific community, by members of political institutions and by major public media. LifeGen.de was founded in 2001 an is considered to be one of Europes most important lifescience Online-Magazines. More than 8000 articles can be found at the German Business Information (GENIOS). So get involved - and become our lead investor for expanding LifeGen.de to a global player.



Unsere Suchmaschine unterscheidet zwischen Groß- und Kleinschreibung. Um die gefundenen Artikel kostenlos lesen zu können, benötigen Sie ein Abonnement . Alternativ können Sie auch den Service von ClickandBuy nutzen und die Texte einzeln bzw. im Rahmen des Jahres-Tickets erwerben. Die kostenlose Volltextsuche können Sie auch über GENIOS German Business Information starten.


Deutscher Ethikrat
GOOGLE Web Directory Biochemie
MPI Molekulare Genetik Library
Datenbank-Infosystem
(DBIS)

Universitätsklinikum
Heidelberg

Universitätsklinikum Gießen
Universitätsbibliothek Bochum
Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED)
Deutsches Institut für
Medizinische Dokumentation
und Information
DIMDI

GENIOS - German Business Information
Trust for America's Health
(TFAH)

Net News Global
Transparency International
Deutschland e.V.

Artikel bei
SPIEGEL ONLINE

Arzneimittel - Wenn Kinder keinen Gewinn versprechen

Kollaps des Rentensystems

PARTNER

Zugang zur
MediaClinic

Brainfood:
Sachbücher

- kein Mainstream



cover