zur Startseite WORST CASE. Das Buch.
zur Startseite
zur Startseite



Interview: vfa Pharmabranche im Gespräch mit LifeGen.de

Währungsreform: Bundesbank-Präsident beantwortet keine Fragen

BP Ölpest: Alle News

Vulkanausbruch Island: Alle News zur Aschewolke - laufend aktualisiert. Volcanic Ash Cloud News

Swine Flu H1N1: Alle News zur Schweinegrippe - laufend aktualisiert

Bundesrepublik stellt sich auf massiven Anstieg der Inflation ein

H5N1 out of control: Labs under bioterrorist and pandemic threat

SPECIAL REPORT: Barack Obama under nuclear threat

Energiekrise: Wasserstoff macht Benzin und Diesel überflüssig

Klimawandel: Norddeutschland droht auf 430 Kilometern Länge in den Fluten zu versinken

Interview: Ein Quantencode bestimmt unser Leben nach dem Tod

REPORT: Iraq’s secret suppliers

Codierte Nano-Drähte entlarven Biowaffen

Neuromarketing nimmt Kinder ins Visier

Gefahren aus der Zwergenwelt

Auf der Suche nach dem Orgasmus-Hormon

Online-Shops: Samenspender aus dem Internet

Interview mit Prof. Rudi Balling, GBF

Die Jagd auf das 1000-Dollar Genom

Jens Reich im Gespräch mit LifeGen.de

Pflanzenviren auf dem Vormarsch

Chinas unaufhaltsamer Biotech-Aufstieg

Functional Food im Gartenbau:
Obst und Gemüse zwischen Hoffnung und Kommerz


LifeGen.de® ist eine Publikation der
LIFEGEN.DE LTD

Impressum

ONLINE WERBUNG

AGB

(c) 2001-2010 für alle Beiträge bei LifeGen.de®


Dieser Artikel ist kostenlos.

weitere kostenlose Artikel

Bertelsmann Stiftung erstellt Studie zur Gesundheitsreform

Viele gesetzlich Krankenversicherte haben Schwierigkeiten, die Zuzahlungen für rezeptpflichtige Medikamente aufzubringen - in dieser Gruppe tritt dieses Problem viermal häufiger auf als unter privat Versicherten. Das zeigt der aktuelle "Gesund­heitsmonitor" der Bertelsmann Stiftung. Etwa 25 Prozent der GKV-Versicherten empfinden es als schwierig, die Zuzahlungen für rezeptpflichtige Arzneimittel zu leisten, während es in der PKV nur 6 Prozent sind. Außerdem lehnen gesetzlich Krankenversicherte weitere Eigen­beteiligungen im Zuge einer Gesundheitsreform wesentlich stärker ab als Privatversicherte. 85 Prozent der gesetzlich Versicherten sind auch bei einer erheblichen Senkung der Kran­kenkassen-Beiträge nicht bereit, jährlich Krankheitskosten in Höhe von bis zu 500 Euro selbst zu übernehmen. Im Vergleich dazu sprechen sich "nur" 35 Prozent der Privatversi­cherten gegen eine Eigenbeteiligung in dieser Höhe aus. Schon heute ist für 76 Prozent der gesetzlich Versicherten der Gesamtbetrag der Zuzahlungen zu Medikamenten und medizini­schen Dienstleistungen zu hoch.


Dies hat dem Papier zufolge Konsequenzen für die mögliche Ausgestaltung der nächsten Gesundheitsreform. "Wir wissen beispielsweise aus der Schweiz, dass durch praktisch alle dort wählbaren Selbstbeteiligungstarife die teilnehmenden Versicherten Kosten einsparen können", sagt Jan Böcken, Projektleiter der Bertelsmann Stiftung. In Deutschland kann heute nur ein kleiner Kreis von Versicherten diese Option wählen. Wenn eine neue Reform dies für alle GKV-Ver­sicherten zulässt, würde sich vermutlich ein großer Teil aufgrund der aktuellen Zuzahlungs­belastung gegen jegliche Modelle der Selbstbeteiligung entscheiden. "Damit bliebe einem effektiven Instrument zur Steuerung der Leistungsinanspruchnahme die Breitenwirkung ver­sagt", so Böcken.

Nach Ansicht der Bertelsmann Stiftung sollte eine nachhaltige Gesundheitsreform sich bei der Ausweitung der finanziellen Anreize auf alle Versicherten konzentrieren. Dies gilt auch deshalb, weil der Gesundheitszustand der Versicherten laut Studie in der GKV schlechter ist als der in der PKV: 22 Prozent der gesetzlich Versicherten beschreiben ihren Gesundheits­zustand als weniger gut oder schlecht, 23 Prozent geben an, chronisch krank zu sein (9 und 12 Prozent in der PKV). GKV-Versicherte haben also nicht nur weniger finanziellen Spiel­raum, sie haben auch aus gesundheitlichen Gründen oft nicht die Möglichkeit, weniger Leis­tungen in Anspruch zu nehmen.

Doch selbst die gegenwärtig diskutierten Reformvorschläge, die sich auf alle Versicherten aus GKV und PKV beziehen, würden allein zu kurz greifen. Aus Sicht der Bertelsmann Stif­tung müssen verstärkt auch Steuerungsoptionen auf der Leistungsanbieterseite in die Über­legungen einbezogen werden. Erste Ergebnisse aus internationalen Versuchen wie den ka­lifornischen "Pay for Performance" (Geld folgt Leistung)-Programmen weisen den richtigen Weg. Bei dieser leistungsorientierten Vergütung erhalten Ärzte Bonuszahlungen für das Er­reichen bestimmter Qualitätsziele, die Anwendung standardisierter Behandlungs- und Do­kumentationsverfahren, für hohe Patientenzufriedenheit sowie die Durchführung von Prä­ventionsmaßnahmen oder Investitionen in neue Informationstechnologien.

Dass es in der aktuellen Debatte nicht nur um das Geld geht, zeigen die derzeitigen Ärzte­streiks in Deutschland. "Themen wie Arbeitszeiten, Arbeitsbedingungen und Freizeitaus­gleich gewinnen an Bedeutung. Zukünftig werden auch ethische Aspekte und die Frage des Selbstverständnis der Ärzte im Verhältnis zu anderen Gesundheitsprofessionen die Versor­gung weit mehr verändern als das Drehen an der Finanzschraube", so Böcken. Ein wirklich visionärer Reformentwurf würde diese Themen schon heute einbeziehen.

Der Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung befragt repräsentativ zweimal jährlich die Bevölkerung und einmal im Jahr Ärzte zu aktuellen Themen des deutschen Gesundheitswe­sens. Bislang wurden rund 12.000 Versicherte und 2.000 Ärzte befragt.

Lesen Sie dazu auch:

(2006-03-22) Ärztestreik - und das Buch zu vielen Hintergründen
(kostenloser Artikel)

(2006-03-20) Pauschale Tariferhöhung für Klinikärzte gefährdet Krankenhäuser
(kostenloser Artikel)

(2006-03-01) Urteil des Bundesverfassungsgerichts unterstützt Schwerstkranke

(2005-11-24) 50 Milliarden EUR Einsparpotenzial in der GKV

(2005-09-08) Die Gesundheitsmafia - Das Buch zur Wahl 2005

(2005-08-29) Tagestipp: Autorenlesung in der URANIA

(2005-06-29) Kopfpauschale oder Bürgerversicherung - alles nur Wahlkampftaktik?

(2005-06-14) Hörfunk-Tipp: "Die vier Clans der Gesundheitsmafia"

(2005-05-09) S.Fischer Autorenteam deckt Verstrickungen des DFG-Präsidenten auf

(2005-04-28) DEUTSCHLANDRADIO KULTUR rezensiert "Die Gesundheitsmafia"


(2006-04-25)

Für den Volltext-Zugang zu unseren Inhalten bitte mit Ihrem Usernamen/Passwort hier einloggen, wenn Sie bereits zahlender Abonnent von LifeGen.de sind.

Username:

Passwort:


Passwort vergessen?

Falls Sie kein zahlender Abonnent sind, dann können Sie unseren ClickandBuy Service nutzen.
     
Bestellen Sie unseren KOSTENLOSEN Newsletter mit dem Nachrichten-Überblick

daily news for the life sciences !
anmelden abmelden



LifeGen.de als
RSS Feed
an dieser Stelle

Translated by Google

LifeGen.de in English

LifeGen.de in Russian






Bookmark Buttons

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: BoniTrust Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Favoriten Bookmark bei: Seekxl Bookmark bei: Kledy.de Bookmark bei: Readster Bookmark bei: Publishr Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Power Oldie Bookmark bei: Bookmarks.cc Bookmark bei: Favit Bookmark bei: Bookmarks.at Bookmark bei: Newsider Bookmark bei: Linksilo Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Facebook Bookmark bei: Reddit Bookmark bei: Simpy Bookmark bei: Yahoo Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Technorati Information



follow lifegen at http://twitter.com



About LifeGen.de
Our reports predicted major events: the new pandemic, social riots, a rising bioterrorist threat and Barack Obama as President. We move markets by delivering hard facts. The special interest online-magazine LifeGen.de reaches more than 270.000 unique users every year coming from 146 countries worldwide (Data provided by Google Analytics (TM)). The magazine is read by the scientific community, by members of political institutions and by major public media. LifeGen.de was founded in 2001 an is considered to be one of Europes most important lifescience Online-Magazines. More than 8000 articles can be found at the German Business Information (GENIOS). So get involved - and become our lead investor for expanding LifeGen.de to a global player.



Unsere Suchmaschine unterscheidet zwischen Groß- und Kleinschreibung. Um die gefundenen Artikel kostenlos lesen zu können, benötigen Sie ein Abonnement . Alternativ können Sie auch den Service von ClickandBuy nutzen und die Texte einzeln bzw. im Rahmen des Jahres-Tickets erwerben. Die kostenlose Volltextsuche können Sie auch über GENIOS German Business Information starten.


Deutscher Ethikrat
GOOGLE Web Directory Biochemie
MPI Molekulare Genetik Library
Datenbank-Infosystem
(DBIS)

Universitätsklinikum
Heidelberg

Universitätsklinikum Gießen
Universitätsbibliothek Bochum
Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED)
Deutsches Institut für
Medizinische Dokumentation
und Information
DIMDI

GENIOS - German Business Information
Trust for America's Health
(TFAH)

Net News Global
Transparency International
Deutschland e.V.

Artikel bei
SPIEGEL ONLINE

Arzneimittel - Wenn Kinder keinen Gewinn versprechen

Kollaps des Rentensystems

PARTNER

Zugang zur
MediaClinic



cover