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Buchauszug (1)
Die Joghurt-Lüge. Die unappetitlichen Geschäfte der Lebensmittelindustrie



Foto: CAMPUS VerlagDie Umsätze sind gigantisch, die Zahl der Beschäftigten ist enorm. Mehr als 130 Milliarden Euro erwirtschaftet die Lebensmittelbranche hierzulande jedes Jahr, über 550 000 Menschen hält sie in Lohn und Brot. Produziert wird rund um die Uhr, die Verkäufe laufen an sieben Tagen die Woche, bundesweit. Die Zahlen variieren: Zwischen 50 000 und 70 000 Lebensmittelgeschäfte sorgen dafür, dass der Verbraucher alles bekommt, was sein Herz begehrt: Erdbeeren im Dezember, Äpfel aus Chile oder Weintrauben aus Südafrika sind ebenso selbstverständlich wie die tiefgekühlte Pizza, tiefgekühltes Gemüse oder Joghurt für Fitnessfanatiker – bar jedweder Fette und mit möglichst wenig Kalorien. Fleisch in allen Variationen ist ebenso normal wie Victoria-Barsch oder Pazifik-Fisch. Und das Sortiment im Kühlregal reicht von Fitnessdrinks bis hin zu Functional Food. Moderne Lebensmittel sollen uns gesund halten, schmecken und für wenig Geld zu haben sein. So jedenfalls lautet die globale Message einer Industrie, die mit Milliardenaufwand über Werbung, PR-Kampagnen und Sponsoringaktionen die Konsumenten vom Segen der New-Food-Ära zu überzeugen versucht. Ein wohl kalkulierter und gezielt unters Volk gebrachter Trugschluss, wie unser Buch dokumentiert.


Denn die meisten modernen Lebensmittel fordern in Wirklichkeit ihren Tribut – und gefährden Gesundheit und Psyche der Verbraucher massiv. Dabei geht es nicht um Schadstoffbelastungen, Hygiene-, Fleischskandal oder Zusatzstoffe allein. Vielmehr löst die gigantische Marketingmaschinerie der großen Dominatoren am Lebensmittelfirmament eine Verhaltensänderung bei den Verbrauchern aus. Wissenschaftlich fundierte Untersuchungen belegen, dass diese Mechanismen existieren und deren Folgen gravierend sind: »Immer dümmer« würden Menschen, weil der Konsum bestimmter Lebensmittel einen wahren Teufelskreis auslöse. Erst übergewichtig, dann träge und am Ende nur noch vor dem Fernsehapparat – das sei etwa der vorgezeichnete Weg bei vielen Jugendlichen, konstatieren Wissenschaftler der Universität Erlangen und stützen sich dabei auf IQMessungen bei Kindern und Teens, deren Essgewohnheiten genau unter die Lupe genommen wurden.

Die Lebensmittelindustrie kennt die fatalen Auswirkungen ihrer Marketingstrategien, hält aber ungehindert daran fest. Todesfälle unter den Verbrauchern als Folge des gesteuerten Nahrungsmittelkonsums sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Über 300 000 Menschen sterben jedes Jahr allein in den USA, weil sie den Verlockungen der Lebensmittelindustrie nicht widerstehen konnten. Weltweit sind gar mehr als drei Millionen Menschenleben zu beklagen, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) attestiert. Der übermäßige Konsum von Süßigkeiten, zuckerhaltigen Getränken oder Chips & Co. verursacht auch hierzulande volkswirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe und belastet die gesetzliche Krankenversicherung enorm.

Was noch vor einigen Jahrzehnten undenkbar schien, ist mittlerweile traurige Realität geworden: Kinder erkranken an Adipositas oder »Alters«-Diabetes, Asthma und Allergien, und das nur, weil sie Lebensmittel und eine Werbelandschaft vorfinden, die unsere Essgewohnheiten auf subtile Weise steuern. Wer glaubt, nur Kinder und Jugendliche seien der Lebensmittelmaschinerie ausgesetzt, irrt. Bei Erwachsenen beobachten Mediziner brüchige Arterien, eine höhere Neigung zur Demenz und registrieren den vorzeitigen Herztod ihrer Patienten als Folge des veränderten Nahrungsmittelkonsums. Die Folgen des uneingeschränkten Geschäfts mit Lebensmitteln sind dramatisch: eine deutlich höhere Morbidität im Alter und eine sinkende Lebenserwartung der Bevölkerung.

Zwar soll eine ganze Reihe von Gesetzen dafür sorgen, dass Lebensmittel nur dann in den Verkehr gelangen, wenn sie sicher sind. Doch in der Praxis erweisen sich die Regelungen und Gesetzestexte als Makulatur. Das einst sehr strenge deutsche Lebensmittelrecht hat längst den Platz für verwässerte Verordnungen, sinnlose Reglements und unverständliche Deklarationen frei gemacht. Juristen, nicht Lebensmittelchemiker, bestimmen daher die Marktstrategien der großen Lebensmittelmultis. Durch findige Angaben zu den Inhaltsstoffen suggerieren die Hersteller die Unbedenklichkeit der Ware – wohl wissend, dass das nicht immer stimmt. So kommt es in regelmäßigen Abständen zu Rückrufaktionen und Warnmeldungen durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Nur: Kaum ein Verbraucher nimmt davon Notiz, und nicht immer verschwinden die Produkte aus dem Supermarktregal.

Lesen Sie an dieser Stelle Teil 2 unseres Vorabdrucks

Copyright/ Mit freundlicher Genehmigung: CAMPUS Verlag , Frankfurt am Main/ New York

Hintergrund

Das am 17. August 2006 im Campus Verlag erschienene Sachbuch Die Joghurt-Lüge. Die unappetitlichen Geschäfte der Lebensmittelindustrie hat sich in der Ausgabe der SPIEGEL Sachbuch-Bestsellerliste vom 22. Januar auf Rang 43 positioniert. Damit gelangt das Werk von Marita Vollborn und Vlad Georgescu seit Erscheinen zum 4. Mal in Deutschlands wichtigste Bestsellerliste. Der derzeit auch auf Rang 12 der manager magazin Liste aufgestellte Titel setzt zu Beginn des Jahres 2007 seinen Erfolg fort. Das Buch war bislang zudem auf den Listen von FOCUS (Wirtschaftsbuch) und Hugendubel zu finden. Der Erfolg des Sachbuches kommt nicht von ungefähr: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatte das Sachbuch am 4. Oktober 2006 anlässlich der Buchmesse rezensiert. Fazit der FAZ-Rezensentin Anne Bogdanski: "Die Joghurt-Lüge gewährt Einblicke hinter die Fassaden der Lebensmittelindustrie, die dem Kunden im Normalfall verschlossen bleiben. Nach der Lektüre des Buches kann der Verbraucher selbst entscheiden, ob er dem Marketingkonzept so manches Lebensmittelriesen weiterhin auf den Leim gehen möchte."


Die FAZ hatte zudem die Joghurt-Lüge anlässlich der Frankfurter Buchmesse zu den besten 15 Sachbüchern des Herbstes 2006 erkoren. Die gesamte Rezension in der F.A.Z. finden Sie an dieser Stelle.

Marita Vollborn, Vlad D. Georgescu

Die Joghurt-Lüge
Die unappetitlichen Geschäfte der Lebensmittelindustrie
Campus Verlag, Frankfurt am Main/New York
336 Seiten, EUR 19,90/EUA 20,50/sFr 34,90
ISBN 3-593-37958-9



(2007-03-06)

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