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BSE: Comeback des Schreckgespenstes

Prionprotein: verhängnisvolle Umwandlung. Foto, courtesy of: Sperling Biomedical FoundationEntgegen der landläufigen Meinung scheint die BSE-Krise noch nicht überwunden. Fehlende Ohrmarken, zum Teil wirkungslose Tests und Tiere, die ohne Kontrolle in den Handel gelangen seien an der Tagesordnung. Das berichten die Sachbuchautoren Marita Vollborn und Vlad D. Georgescu in ihrem neu erschienenem Bestseller „Die Joghurt-Lüge. Die unappetitlichen Geschäfte der Lebensmittelindustrie“ (Campus Verlag, 2006). „Einen Test, der eine BSE-Diagnostik am lebenden Rind ermöglicht, stellten Forscher vom Tierärztlichen Institut der Universität Göttingen im Jahr 2005 vor. Die Ergebnisse des Bluttests zur Früherkennung des Rinderwahnsinns legen den Schluss nahe, dass die Anzahl gefährdeter Tiere höher sein könnte als bisher angenommen“, schreiben die Autoren in dem Kapitel „Verschlusssache BSE“.


Dem Buch zufolge hat die, die Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz der Europäischen Kommission bereits im Jahr 2004 bei einem Inspektionsbesuch festgestellt, dass es in Deutschland zu »schwerwiegenden Mängeln bei Aufsicht und Kontrollen« zur Rückverfolgbarkeit von Rindfleisch gekommen war Die Autoren ziteiren den bericht der Kommission mit den Worten:

»Die Rückverfolgbarkeit von Rindfleisch und Rindfleischerzeugnissen vom Einzelhändler bis zum landwirtschaftlichen Betrieb konnte in den meisten Fällen nicht garantiert werden, und zwar hauptsächlich aufgrund des Fehlens von Warenbegleitpapieren bzw. der Verwendung nicht korrekter Warenbegleitpapiere sowie aufgrund des Fehlens eines umfassenden Registrierungssystems in den Betrieben. Des Weiteren wurde festgestellt, dass die Kontrollen der Rinderhaltungsbetriebe nicht in Übereinstimmung mit der Verordnung (EG) Nr. 2630/97 […] durchgeführt wurden und dass mit dem System zur Registrierung der landwirtschaftlichen Betriebe und zur Kennzeichnung der Tiere nicht in allen Fällen für die umfassenden Informationen gesorgt wurde, die erforderlich sind, um die Tierverbringung vom Schlachthof bis zum Ursprungsbetrieb zurückzuverfolgen«

Zudem habe die Kommission »Unzulänglichkeiten […] bei der obligatorischen und der freiwilligen Etikettierung« festgestellt und die hohe Zahl verloren gegangener Ohrmarken bemängelt.

Wie die Autoren des Buches gegenüber dem Fachmagazin LifeGen.de erklären, seien diese Mängel „gravierend“. Denn hinzu komme ein weiterer Schwachpunkt in der bestehenden BSE-Kontrollkette:

„Ein Großteil des Rindfleischs kommt ohnehin ungetestet auf den Markt, weil die meisten Schlachttiere jünger als die für Tests vorgeschriebenen 30 beziehungsweise 24 Monate sind. Die nicht getesteten Jungbullen, die nicht älter als 14 bis 20 Monate sind, müssen nämlich laut Gesetz gar nicht routinemäßig untersucht werden“.

Damit nicht genug: „Selbst wenn sie es würden – die Tests können pathogene Prionen erst in höheren Konzentrationen nachweisen, also erst wenige Monate, bevor die Krankheit ausbricht. Die Inkubationszeit beträgt jedoch mehrere Jahre. Daher garantieren negative Tests auch bei jüngeren Tieren nicht für BSE-Freiheit. Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass die meisten positiv getesteten Rinder ausgediente Milchkühe und damit erheblich älter waren. Das könnte auch eine Erklärung dafür sein, warum Bayern die innerdeutsche BSE-Liste als Spitzenreiter anführt: Mehr Milchkühe stehen nirgends sonst in der Republik. Daher ist auch das Argument, 20 Prozent aller in Deutschland durchgeführten BSE-Tests seien sinnlos, im Grunde richtig“

Lesen Sie an dieser Stelle mehr zum Thema in:

Marita Vollborn, Vlad D. Georgescu
Die Joghurt-Lüge
Die unappetitlichen Geschäfte der Lebensmittelindustrie
336 Seiten, EUR 19,90/EUA 20,50/sFr 34,90
ISBN 3-593-37958-9


Lesen Sie dazu auch folgende Artikel bei LifeGen.de:

(2006-09-09) BSE: Comeback des Schreckgespenstes
(kostenloser Artikel)

(2006-07-21) BSE-Krise: Neuer Test zum Schutz vor Rinderwahn

(2006-06-22) TSE-Studie an Cerviden abgeschlossen

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(2006-02-07) Anti-Prionen gegen BSE

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(2006-09-12)

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