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Sachbuch beleuchtet Ursachen von Bienen- und Vogelsterben


Am heutigen 1. November erscheint das Sachbuch „A disaster in the making“ des holländischen Toxikologen Dr. Henk Tennekes über die Ursachen des europaweiten Bienen- und Vogelsterbens. Das Buch wird mit ganzseitigen Bildern des Künstlers Ami-Bernard Zillweger illustriert. Dr. Tennekes legt darin dar, dass der drastische Rückgang zahlreicher Vogelpopulationen, unter anderem Spatzen Bachstelzen, Stare, Kiebitze oder Feldlerchen, mit der Dezimierung von Insekten in Zusammenhang steht. Käfer, Fliegen, Schmetterlinge und Motten, die den Vögeln als Nahrung, werden vor allem durch die Anwendung von Pestiziden, sogenannten Neonicotinoiden, reduziert.


Größter Hersteller von Neonicotinoiden, darunter die Wirkstoffe Imidacloprid, Thiacloprid und Clothianidin, ist die Firma Bayer CropScience. Imidacloprid gilt als meistverkauftes Pestizid weltweit, die Bayer AG erlöste damit allein im vergangenen Jahr 606 Millionen Euro. Das von Bayer produzierte Clothianidin hatte vor zwei Jahren das großflächige Bienensterben in Süddeutschland verursacht.

Dr. Tennekes fordert ein unverzügliches Verbot der Mittel: „Das Risiko von Pestiziden wie Imidacloprid und Thiacloprid wird enorm unterschätzt. Die Firma Bayer ist verantwortlich für eine drohende Umweltkatastrophe. Ein Verbot neonicotinoider Insektizide ist aus meiner Sicht dringend erforderlich, um weitere Bienen- und Vogelsterben abzuwenden“.

Eine von Dr. Tennekes kürzlich im Fachmagazin Toxicology veröffentlichte Studie hatte nachgewiesen, dass die Langzeitrisiken der Wirkstoffe weitaus größer sind als bislang angenommen. Die bislang gültigen Grenzwerte wurden jedoch weitgehend aus Kurzzeit-Tests abgeleitet, die zudem von der Industrie selbst durchgeführt wurden. Tennekes zeigt sich besonders besorgt über die hohe Belastung von Oberflächengewässern. So wiesen Messungen der niederländischen Umweltbehörde bis zu 320 Mikrogramm Imidacloprid pro Liter (µg/l) nach. Der EU-Grenzwert für Trinkwasser hingegen liegt bei 0,1 µg/l.

Auch die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) fordert einen Verkaufs-Stopp für Imidacloprid und Clothianidin. Der Verband hatte vor zwei Jahren Strafanzeige gegen den damaligen Bayer-Vorstandsvorsitzenden Werner Wenning wegen der „Inkaufnahme der verheerenden Bienensterben in aller Welt“ gestellt. „In den hohen Umsatzzahlen ist der Grund zu sehen, weswegen sich das Unternehmen trotz der gravierenden Umweltschäden mit aller Macht gegen Anwendungsverbote wehrt“, so Philipp Mimkes vom Vorstand der CBG.


(2010-11-01)

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