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Behördendaten bestätigen Bioterroristischen Ehec Anschlag

Bild: Manfred Rohde, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI)Die Kontaminationen mit dem Ehec-Erreger E. coli Serotyp O104 hat mit sehr großer Wahrscheinlichkeit einen bioterroristischen Hintergrund. So jedenfalls lassen sich die Originaldokumente des RKI und anderer Behörden interpretieren. Zudem belegen mikrobiologische Daten über die Shiga toxin (syn. verotoxin)-producing _E. coli_ (STEC/VTEC), dass die Bakterien antibiotikareistent gezüchtet worden sein müssen. Wichtigstes, auch für Laien und Verbraucher verständliches Indiz: Im Inneren von kontaminierten Tomaten und Gurken nachgeweisene Ehec-Bakterien können nicht auf natürlichem Wege dorthin gelangt sein. (Im Bild: Elektronenminkroskopische Aufnahme von Ehec-Bakterien. Foto/copyright: Manfred Rohde, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI)


Die in dieser Analyse dargelegten Schlussfolgerungen geben die Meinung der LifeGen.de LTD wieder und erheben nicht den Anspruch auf Richtigkeit. LifeGen.de LTD übernimmt keine Haftung für Folgen oder Schäden, die natürlichen oder juristischen Personen durch die Publikation dieses Artikels direkt oder indirekt entstehen sollten.

Die Datenlage zu den bestehenden Ehec Infektionen wurde erstmals am 26. Mai 2011 in einem offiziellen Fachjournal der EU publiziert (Frank C, Faber MS, Askar M, Bernard H, Fruth A, Gilsdorf A, Höhle M, Karch H, Krause G, Prager R, Spode A, Stark K, Werber D, on behalf of the HUS investigation team. Large and ongoing outbreak of haemolytic uraemic syndrome, Germany, May 2011. Euro Surveill. 2011;16(21):pii=19878. Available online: http://www.eurosurveillance.org/ViewArticle.aspx?ArticleId=19878). Das Fachblatt Eurosurveillance gilt in Europa als führendes Organ auf dem Gebiet der Seuchenforschung und wird seit 2007 von der Seuchenbekämpfungsstelle European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) herausgegeben. Bis 2007 wurde das Opeen Access Journal von der EU-Kommission mitfinanziert.

Der Publikation zufolge registrierten EU-Behörden seit Anfang Mai eine Zunahme von Shiga toxin-produzierenden Escherichia coli (STEC) Infektionen in Deutschland, sowie ein en deutlichen Anstieg der Fallzahlen von Haemolytischen urämischen Syndromen (HUS).

Der langjährige Durchschnitt liegt bei rund 1000 STEC-Fällen pro Jahr und bei 60 HUS Erkrankungen im gleichen Zeitraum. Die vom Robert Koch Institut per 26.5.2011 gemeldeten Fallzahlen überschritten den Bundesdurchschnitt bei weitem. Das RKI meldete:

59 HUS Fälle in Hamburg, 11 in Bremen, 21 in Schleswig Holstein, jeweils 31 in Hessen und NRW, 10 in Mecklenburg-Vorpommern, 28 in Niedersachsen, je 5 in Bayern und im Saarland, 3 in Berlin, 8 in Baden-Württemberg und einen Fall in Thüringen. Kumuliert kam das RKI auf 214 HUS-Fälle innerhalb nicht einmal eines Monats. Die genaue Übersicht finden Sie an dieser Stelle.

Die Außenstelle des RKI in Wernigerode bestimmte den Erreger als E. coly Serotyp =104 mit folgenden Charakteristika: Shiga toxin 2 (vtx2a, EQA nomenclature 2011, WHO Centre E. coli SSI Copenhagen)- producing, intimin (eae)-negative and enterohaemolysin (hly)-negative.

Der Erreger verfügt über eine besondere Eigenschaft: Er weist eine hohe Resistenz gegenüber Cephalosporinen der dritten Generation auf und eine Resistenz gegen Antibiotika, darunter gegen Trimethoprim/Sulphonamid und Tetracyclin.

Weitere 13 Isolate aus Münster, Paderborn, Hamburg und Frankfurt zählten ebenfalls zum Serotyp O104 und wurden als ST678 (stx1-, stx2+, eae-, flagellin-coding gene flicH4), group HUSEC 41 typisiert.

Die bislang einzige von O104 ausgelöste Infektionswelle fand 1994 in den USA statt. (Centers for Disease Control and Prevention (CDC). Outbreak of acute gastroenteritis attributable to Escherichia coli serotype O104:H21--Helena, Montana, 1994. MMWR Morb Mortal Wkly Rep. 1995;44(27):501-3). Dem Eurosurveillance Bericht zufolge lassen sich die in Deutschland gemeldeten 1200 Ehec-Fälle pro Jahr dem Serotyp O157 zuordnen. Hingegen ist das Auftreten von O104 in der Bundesrepublik in diesen Dimensionen neu.

Ein Blick in die offiziellen Daten der EU zeigt indes, dass zeitgleich mit dem Auftreten des noch nie dagewesenen Erregers in Deutschland auch andere Länder Ehec-Fälle meldeten. Am 25. Mai 2011 meldete Schweden über das European Warning and Response System (EWRS) 9 HUS-Fälle, von denen aber lediglich 4 in Deutschland unterwegs gewesen waren. In Dänemark, UK und den Niederlanden waren hingegen alle HUS-Erkrankten kurz zuvor in Deutschland gewesen.

Obwohl die Befragung der Patienten in Hamburg eine signifikante Korrelation zwischen den HUS-Fällen und dem Konsum von Tomaten, Gurken und Salat nahelegte, betonen die Autoren der Eurosurveillance - Studie, dass es neben Lebensmitteln auch „andere Infektionsquellen“ geben könne.

Am 27.Mai 2011 zählte ein WHO-Bericht bereits 276 HUS-Fälle in Deutschland auf , nachdem Deutschland die Weltgesundheitsorganisation im Rahmen der sogenannten International Health Regulations (IHR) über die Ehec-Ausbrüche informierte.

Bioterroristischer Anschlag wahrscheinlich

Zeitgleich, also am 27.Mai 2011, zitierte das britische Fachblatt „Nature“ die Mediziner Rolf Stahl und Reinhard Brunkhorst, die den Einsatz des Wirkstoffs Eculizumab bei Patienten mit HUS ankündigten. Der jetzt im Kampf gegen den Ehec-Erreger eingesetzte Wirkstoff Eculizumab ist in den USA seit 2007 zugelassen, und erhielt in der EU den Orphan Drug Status. Der Hersteller Alexion vertreibt den humanisierten Antikörper vom Typ IgG2/4 unter den Namen Soliris® auch in Europa. Eine Infusionslösung mit 300 Milligramm Wirkstoff kosten laut Wikipedia 5877,06 Euro, der Hersteller bietet das Medikament in Deutschland auf Grund der Ehec-Ausbrüche kostenlos an. Doch NATURE zufolge nicht ganz ohne Eigeninteresse. Denn eine Behandlung mit Eculizumab kostet dem britischen Fachblatt zufolge rund 400.000 US-Dollar. Durch die kostenlose Abgabe an Ehec-Patienten erhoffe sich der Hersteller zudem einen „Zugang“ zu klinischen Patientendaten und somit eine leichtere Zulassung des Mittels bei dieser Indikation in der EU, schreibt NATURE in seiner Online-Ausgabe. Aus Sicht von LifeGen.de ist aber der Hersteller keinesfalls Gewinner oder Nutznießer der Ehec-Ausbrüche, weil für Orphan Drugs ohnehin beschleunigte Marktzulassungen herrschen und die Vermarktung bei SE auch mit einen "Boom" infolge der Ehec-Infektionen über die Jahre hinweg auf einem niedrigen Niveau erfolgen würde. Konstrukte, die Parallelen zu Pharmagesteuerten Seuchen-Stories wie die Schweinegrippe halten wir daher in diesem Fall für wenig wahrscheinlich.

Vielmehr erscheint uns die von Menschenhand ausgelöste und logistisch perfekt umgesetzte Kontamination möglich, wobei wir bei einem solchen, per Definition als bioterroristischen Anschlag zu bezeichnendem Event klar betonen, dass sich keine Aussagen über die Täter machen lassen. Ob es sich um politisch motivierte Straftaten, Erpressungsversuche eines Einzelnen oder einer Gruppe handelt, ist ebenso unklar wie die Frage nach der Nationalität oder der religiösen Herkunft der Täter. Am 27.5.2011 stellte die International Society for Infectious Diseases (ISID) über sein internes Alert-System fest, dass die Antibiotikaresistenzen des Erregers durch eine gezielte Fütterung der Träger-Tiere mit entsprechenden Antibiotika ausgelöst worden sein könnte. Auch dieser Hinweis lässt nur einen Schluss zu: Die Quelle der europaweiten Ehec-Kontaminationen ist womöglich absichtlich aktiviert worden.

Die Interpretation der Daten gewinnt ohnehin eine beängstigende Bedeutung, wenn man das Fact sheet N°125 der WHO studiert, das bereits 2005 erschien. Darin führt die Weltgesundheitsorganisation als Infektionsquellem für Ehec-Erkrankungen neben lebensmittel auch Brunnenwasser oder selbst Trinkwasserreservoire auf, in denen E.coli O157 nachweislich über Monate überleben kann. Das jetzige antibiotikaresistente Pendant O194 könnte somit entgegen der offiziellen Verlautbarungen nicht nur über Gurken, Tomaten oder Salat, sondern auch über das Wasser auf das entsprechende Gemüse übertragen worden sein. Zudem ließe sich auf diese Weise erklären, warum Ehec-Erreger nicht nur auf Gurken, sondern auch im Inneren der Gurken nachgewiesen wurden: Die gezielte Bewässerung mit kontaminiertem Wasser wäre die einzige Erklärung für die großflächige Eintragung der Bakterien in unzählige Gurken – und weiteren Gemüsearten, wenn man diese Art des Bioterrorismus praktiziert haben sollte.

In diesem Licht erscheint auch die Entscheidung des Verbraucherschutzministeriums nachvollziehbar und richtig. Sollte die Kontamination von Gemüse über die Bewässerung erfolgt sein – und das WHO Factsheet attestiert diese Möglichkeit implizit - ließe sich derzeit kaum nachvollziehen, welche Anbaugebiete oder welche Gemüsesorten in Frage kommen. Wasser als primäres Vehikel erschwert aber auch die Rückverfolgbarkeit der Lieferkette: Jeder europäische Großmarkt, auf dem die LKW für den weiteren Transport zu ihren Ziel-Supermärkten innerhalb Deutschlands mit Paletten beladen werden, wäre ein potenzieller Verteiler von kontaminierter Ware, sofern Täter die Erreger auf die Paletten sprühen. Das Alert-Netzwerk der ISID betont jedenfalls die Ungewöhnlichkeit der geographischen Verteilung des Erregers in Deutschland. Denn mit dem Serotyp O104 trat nicht nur ein hierzulande praktisch nicht existenter, antibiotikaresistenter Erreger auf – sondern auch eine von Epidemiologen als „satellite-like“ bezeichnete Ausbreitungsform, die nahezu zeitgleich fast alle Bundesländer der Republik erfasste.

Mehr zum Thema Bioterrorismus: Die Bestsellerautoren Marita Vollborn und Vlad Georgescu räumen auf mit dem lukrativen Mythos vom tödlichen Supervirus, den die Pharmaindustrie am Leben erhält. Die Viren-Lüge. Ab August im Buchhandel - und schon jetzt bei HANSER ebenso wie im SPIEGEL SHOP vorbestellbar.

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