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Brisante Impfungen, neues Buch: Schweinegrippe kann globale Prozesswelle auslösen

Foto Credits: CDCNach unbestätigten und mittlerweile als falsch bezeichneten Berichten des Schweizers magazins Blick.ch sind in Kanada rund 200 Menschen an den Folgen der Impfung gegen Schweinegrippe gestorben. Oder aber, folgt man der Argumantation von GlaxoSmithKline und der kanadischen Behörden, nur ein Mensch. Fest indes scheint nach Medienberichten hierzulande zu stehen, dass 10 Fälle in Deutschland durch das Paul Ehrlich Institut attestiert wurden - als Tod nach der Impfung aber nicht wegen des Vakzins. Alles klar? Trotzdem dürfte die Pharmabranche zittern. Schon einmal, 1976, grassierte in den USA die Schweinegrippe. Damals impfte man ebenso wie heute - und stellte die Aktion ein, weil schwere Nebenwirkungen auftraten. Rund 4000 Menschen klagten danach auf Schadenersatz, bis heute ohne Erfolg. Die aktuelle Rückrufaktion einer ganzen Influenza Vakzin-Charge durch GlaxoSmithKline in Kanada nach schweren Nebenwirkungen der Impfstoffe (wir berichteten) zeigt, wie wenig die Branche die Sicherheit im Griff zu haben scheint. Womöglich wird sich die Geschichte wiederholen, doch mit einem günstigeren Ausgang für geschädigte Patienten: Ein neues Sachbuch dokumentiert nämlich Geschichte und Hintergründe der jetzigen Pandemie. Das Werk könnte Anwälten und Geschädigten eine Hilfe bieten, wenn es um Schadenersatzforderungen geht - denn nie zuvor wurden Imfpstoffe ohne valide Langzeitstudien so schnell zugelassen, wie im Fall H1N1/A. Droht der Pharmabranche eine gigantische globale Klagewelle? Lesen Sie einen exklusiven Buchauszug zum Thema. Das Buch ist mittlerweile bei Amazon, Libri.de und Books on Demand erhältlich.


Die Ausbreitung der Schweinegrippe, von Fachleuten auch Neue Grippe genannt, hat einen weltweit einmaligen Prozess in Gang gesetzt: Nie zuvor sind Medikamente in Form von Impfstoffen so schnell und mit so wenigen klinischen Langzeitdaten über mögliche Risiken und Nebenwirkungen vermarktet worden. Nur wenige Monate, nachdem Virologen den Erreger H1N1/A identifizierten, rief die in Genf ansässige Weltgesundheitsorganisation WHO den Pandemie-Status aus. Allein dieser Schritt erscheint aus zwei Gründen mehr als ungewohnt. Zum einen ist das Auftreten neuartiger Virenstämme keinesfalls neu. Zum anderen erwies sich die aufkeimende Schweinegrippe in Mexiko ebenso wie in allen anderen betroffenen Ländern als eher harmlose Variante eines neuen Influenzaerregers.

Doch der Aktionismus der WHO hatte weitreichende Folgen. Denn praktisch schlagartig rückten ausgerechnet jene antiviralen Mittel in den Fokus der Gesundheitsbehörden, die sich vor Beginn der Schweinegrippe als zunehmend wirkungslos gegen herkömmliche Influenzaviren erwiesen hatten. Ob mit oder ohne Absicht verhalf die WHO wenigen Pharmaherstellern zu einem unverhofften Comeback ihrer alten antiviralen Garde, innerhalb der das Medikament Tamiflu des Schweizer Pharmaherstellers Roche zweifelsohne der bekannteste Vertreter ist.

Ebenso schnell wie die Jagd nach Tamiflu und den verwandten Produkten setzte im Herbst 2009 der globale Run auf Impfstoffe gegen die Neue Grippe ein. Allein die Bundesrepublik orderte Vakzine im Wert von über 600 Millionen Euro, obwohl andere Länder weitaus vorsichtiger reagierten - und auf Grund der fehlenden klinischen Langzeit-Daten bestimmten Altersgruppen von einer Impfung abrieten.

Die im Herbst 2009 auch in Deutschland auftretenden ersten Todesfälle im Zusammenhang mit der Schweinegrippe ließen jedoch Bedenkenträger auf der medizinischen Seite zu einer Minderheit werden. Getragen vom H1N1/A Hype berichteten Medien nahezu täglich über die Schweinegrippe, und empfahlen dabei das, was im Nachhinein betrachtet aus den PR-Mühlen der Pharmaindustrie zu kommen scheint.

Denn wichtige Studien, die auf Risiken und Nebenwirkungen der Impfstoffe hinwiesen und sich dabei auf Erfahrungen in den USA und Schweden beriefen, blieben zunächst unbeachtet. Die Folge: Sogenannte Modellimpfstoffe, Vakzine also, die noch nicht im Detail erforscht worden waren, erhielten im Rekordtempo die Zulassung durch US amerikanische und europäische Behörden.

Dass sich diese Praxis derart schnell durchsetzte, verwundert. In vergleichbaren Situationen, etwa unter dem Druck des Vogelgrippe-Erregers H5N1, schien die Entwicklung eines Impfstoffs Jahre und Unsummen zu verschlingen. Rund eine Milliarde Euro kostet die Entwicklung eines einzigen neuen Medikaments, lässt die Pharmaindustrie immer wieder Medienvertreter wissen. Klinische Tests seien langwierig und extrem kostenintensiv, mitunter ein Grund, warum Medikamente in Deutschland so teuer sein müssten. Über die realen Entwicklungskosten freilich gibt es unterschiedliche Aussagen, Experten bezweifeln die von der Pharmaindustrie genannte Größenordnung (siehe dazu auch „Die Gesundheitsmafia“, S.Fischer Verlag 2005). Allerdings sind die Vorgaben der Zulassungsbehörden tatsächlich hoch angesiedelt. Bereits die Dokumentation der klinischen Versuche ist mehr als aufwändig, so dass kein Wirkstoff in Windeseile vermarktet werden kann.

Die hohen Hürden der Behörden haben ihren guten Grund. Spätestens seit dem Contergan-Desaster wissen Mediziner und die Pharmabranche, wie drastisch unbekannte Nebenwirkungen ausfallen können. Lange Studien, hohe Patientensicherheit – eine ebenso einfache wie effektive Formel.

Seit dem Auftreten der ersten Schweinegrippe-Fälle in Mexiko scheint diese Sichtweise der Vergangenheit anzugehören. Und die Schnelligkeit der Impfstoff-Zulassungen erweist sich als letztes Glied in einer ganze Kette von Zufällen. Nahezu synchron vermeldeten Virologen die Entdeckung des H1N1/A, die Isolierung des Schweinegrippe-Erregers ging im engen zeitlichen Fenster mit dem Start der entsprechenden Impfstoffforschung einher.

Totgesagte Mittel wie Tamiflu galten fortan als Rettung vor dem vermeintlichen Todeserreger, und Pharmakonzerne, die wie andere Konzerne ebenfalls die Anzeichen der Weltwirtschaftskrise spürten, standen schlagartig vor prall gefüllten Auftragsbüchern. Regierungen praktisch aller Länder orderten antivirale Mittel und Vakzine, und im November 2009 rief die Ukraine sogar die NATO zur Hilfe, um den Bezug und die Verteilung der Medikamente zu gewährleisten.

Dabei sind die teils lebensbedrohlichen Nebenwirkungen der Impfungen seit Jahrzehnten bekannt, wie das Fachblatt LANCET im November 2009 attestierte. Auch das deutsche Ärzteblatt wies auf entsprechende Studien in Schweden und auf ein Totaldesaster mit Schweinegrippe-Vakzinen in der Vergangenheit hin – die Fachblätter blieben jedoch weitgehend unbeachtet. Die ersten zwei Todesfälle die im Zusammenhang mit dem Schweinegrippe-Vakzin auftraten beschäftigten die Deutschlands Behörden ebenfalls im November 2009 – aber trotz der Zwischenfälle, die Medien aus juristischen Gründen ebenso wie wir als „Verdachtsfälle“ nennen mussten, impften Ärzte weiter. Ähnliche Kuriositäten spielten sich bei den antiviralen Wirkstoffen ab. Erstaunliche Informationslücken traten nämlich auch hier, vorwiegend bei Tamiflu, auf. So zitierte der globale Seucheninformationsdienst Promed am Anfang der H1N1/A-Welle die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC, wonach der Erreger im Laborversuch gegen Tamiflu resistent sei. Zudem bestätigten weitere Studien bis zum Spätsommer 2009 die Befürchtungen der CDC. Dennoch avancierte das Mittel bei vielen Ärzten zum beliebten Medikament, und erfuhr damit ein sensationelles Comeback.

Im Juli 2009 verkündete Roche, seinen Umsatz mit Tamiflu auf rund eine Milliarde Schweizer Franken verdreifacht zu haben. Weitaus spannender lesen sich die Zahlen, wenn man die Zeit zuvor analysiert. „In den Vogelgrippe-Jahren 2006 und 2007 konnte Roche für rund 4 Mrd. Franken Tamiflu an Regierungen verkaufen“, berichtete der Schweizer Online Informationsdienst SwissInfo (www.swissinfo.ch), und: „2008 jedoch folgte ein dünnes Jahr: Die Verkäufe des Medikaments fielen um über 70 Prozent auf 609 Mio. Franken“.

Dass die weltweite Schweinegrippe-Panik dem Mittel zum Comeback verhalf, steht außer Frage. Beachtlich hingegen ist die Tatsache, dass Roche gegenüber SwissInfo.ch bereits im Juli 2009 eine strategische Einschätzung zu den kommenden Vakzinen der Konkurrenz abgab: "Tamiflu und die Impfungen werden sich ergänzen, nicht ausschließen. Tamiflu kann auch eingesetzt werden, wenn jemand trotz Impfung krank wird und im Gegensatz zu den Impfungen muss Tamiflu nicht jedes Jahr angepasst werden", erklärte Konzernsprecherin Martina Rupp.

Verkauf totgesagter Blockbuster um jeden Preis? Die wahre Geschichte der Schweinegrippe ist weitaus komplizierter und eng mit den Big Playern der Pharmabranche verbunden. Dabei geht es nihct um eine neue Seuche und einzelne Mittel allein. Vielmehr spielen strategische, nachhaltige Überlegungen die entscheidende Rolle, wie ein weiteres Beispiel demonstriert – die Schweinegrippe spielt dabei keine Rolle.

Schweinegrippe als Jahrtausend-Fake. Foto Credits: Books on DemandDenn es geht Pharmakonzernen und das Ganze, um den Kapitalwert ihrer Unternehmen an den internationalen Finanzmärkten. Viren erweisen sich dabei als zentrale Größe: Die Winzlinge entscheiden über Aufstieg und Fall von Aktienkursen und können schlimmstenfalls Unternehmen ruinieren. Wie schnell die Finanzwelt auf virologisch bedingte Nachrichten reagiert erfuhr beispielsweise der Pharmakonzern Baxter Anfang 2009. Diese Viren-Story findet ihren medialen und strategischen Anfang vermutlich in einer Laborpanne, bei der die für den Menschen tödlichen Vogelgrippeviren H5N1 gleich vier Labore in Europa kontaminierten. Bei den Erregern handelte es sich zwar nicht um H1N1/A – doch der US Hersteller Baxter musste erkennen, dass bereits kleine Medienberichte über derartige Kontaminations-Unfälle weitreichende Folgen für den Aktienkurs nach sich ziehen können. Die öffentliche Meinung, belegten die Aktiencharts nach den Enthüllungen über die Virenpanne, die LifeGen.de ausführlich dokumentierte, ist bei der Vermarktung auf dem virologischen Gebiet entscheidend.

Es mag Zufall sein, oder nicht: Zu den großen Gewinnern der Schweinegrippe-Pandemie zählt heute auch Baxter: Der Pharmakonzern bot, nur wenige Monate nach seinem verheerenden Vogelgrippe-Viren-GAU in Europa, einen Impfstoff gegen Schweinegrippe an. Gleichzeitig führte die mediale Betrachtung der Schweinegrippe zu einer Verzerrung in der globalen Berichterstattung. Nicht nur die bis dahin immer wieder in den Schlagzeilen stehende Vogelgrippe geriet in Vergessenheit, auch Medienberichte über die alljährliche, saisonale Influenza blieben aus. Das Schweinegrippe-Virus, betonten Gesundheitsbehörden und Politik gleichermaßen, habe vermutlich die „echte“ Grippe einfach verdrängt.

Man täte den Pharmaunternehmen unrecht, wenn man sie der gezielten Freisetzung neuer Erreger bezichtigte. Auch die Neue Influenza als Biowaffe des Mossad zu betrachten, wäre ein Irrtum. Obwohl derartige Verschwörungstheorien existieren, gibt es keine Beweise oder Hinweise auf solche Szenarien.

Warum auch? Neuartige Viren und unbekannte strains sind ohnehin unvermeidbar. Der Vorwurf, den sich die Pharmabranche nach Beginn der Schweinegrippe machen lassen muss, ist ganz anderer Natur: Sie hätte, trotz verlockender Milliardengewinne, weit distanzierter und differenzierter agieren müssen. Allein die Behauptung, ein sicheres Vakzin innerhalb von Monaten auf den Markt bringen zu können, nährt den Verdacht, dass wie so oft einzig Profitgier die Granden der Branche lenkte. Einen kausalen Zusammenhang zwischen Baxter und dem Entstehen der Schweinegrippe-Panik existiert demnach nicht, obwohl unzählige Internetforen genau das glauben machen wollen. Gleichwohl verdeutlichen Zwischenfälle wie jener im Februar 2009, dass die Pharmabranche erstens weniger sicher arbeitet, als vielfach angenommen. Und dass die Branche alles tut, um vorausgegangene Verluste wieder auszugleichen. Eine unliebsame – und durchaus risikoreiche – Virenkontamination nahm Baxter ohne personelle Konsequenzen in der oberen Manageretage hin. Ebenso wenig Probleme hatte der Konzern damit, nur wenige Monate nach diesem GAU einen Impfstoff gegen die Schweinegrippe anzubieten – obwohl wie bereits mehrfach beschrieben klinische Langzeitstudien fehlten. Pecunia non olet.

So neu die Geschichte der Erregers H1N1/A auch zu sein scheint – es ist eine wiederkehrende Story in vielfachen Variationen. Nachdem zunächst Virenklassiker wie H5N1, H3N2 und „Seuchen“ á la SARS seit Jahren das Bild der globalen Gefährdung prägen, gelang mit dem Erreger H1N1/A erstmals eine Zeitenwende.

Denn die das Ausrufen der Pandemie durch die WHO leitete bei den nationalen Gesundheitsbehörden ein Umdenken ein. Obwohl global betrachtet die Todesfallzahlen weit unter jenen der normalen Influenza lagen und liegen, wollte und konnte es sich kaum eine Regierung leisten, gegen die Vorgaben der als unabhängig geltenden WHO zu verstoßen, und diese selbst aus medizinisch triftigen Gründen zu ignorieren.

Warum die WHO derart vorschnell agierte, bleibt das Rätsel der Organisation. Eine Frage muss sie sich dennoch gefallen lassen: Sind ihre Mitglieder wirklich so unabhängig, wie es die Stellung der WHO gebietet? Und waren die Entscheidungen in Genf tatsächlich frei jedweder Interessenkonflikte? Auch die hiesige Ständige Impfkommission (STIKO), die vehement zur Impfung gegen die Schweinegrippe aufrief, musste sich unliebsame Fragen stellen lassen: Die international angesehene Antikorruptions-Organisation Transparency International sah die STIKO gar unter Korruptionsverdacht. Wer den Empfehlungen der STIKO folgte und sich – aus Sicht vieler Mediziner vorschnell – im Herbst 2009 gegen Schweinegrippe impfte, wird während dieser Lektüre erfahren, welchen Spätfolgen womöglich zu erwarten sind. Das Buch erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, auch möchte das Werk kein ultimatives Urteil zum Thema H1N1/A liefern. Doch die Betrachtung der Zusammenhänge in einem chronologisch geordneten Kontext jenseits der Mainstream-Variante wirft Fragen auf, deren Beantwortung bislang aussteht. Wie konnte es sein, dass die Weltgesundheitsorganisation so schnell eine Pandemie ausrief? Warum geriet die Ständige Impfkommission (STIKO) unter Korruptionsverdacht? Weswegen empfehlen Ärzte Tamiflu, obwohl der Erreger H1N1/A gegen den Wirkstoff nachweislich zunehmend resistent wird? Und wieso empfehlen deutsche Gesundheitsbehörden Schwangeren eine Impfung, während sie gleichzeitig online Daten über Nebenwirkungen erfassen? Last not least: Warum geriet selbst der neue Gesundheitsminister Pilipp Rössler, selbst Arzt, in den Sog der allgemeinen Viren-Panik, und weswegen stoppte er die Impfungen nicht? Beantworten können wir hingegen die Frage, warum viele Medien das Thema Schweinegrippe lange Zeit zu unkritisch beleuchteten und sich dadurch zum Sprachrohr von Politik und Ministerien machten. An kompetenten Wissenschaftsjournalisten mangelt es in Deutschland freilich nicht, doch über die redaktionelle Gestaltung eines Blattes entscheiden meist andere. Komplexe und kritische wissenschaftliche Zusammenhänge haben im Alltag nur wenig Platz - und werden von politischen oder wirtschaftlichen Ressorts thematisch überrollt. Wer sich gegen die großen Pharmakonzerne richtet riskiert Klagen und den Entzug lukrativer Anzeigen. Man kann meinen: Erst wenn die kritische Meinung zum Mainstream avanciert, trauen sich in Zeiten der Wirtschaftskrise auch die Meinungsmacher der Republik aus der sicheren Deckung. Für die Menschen im Lande ist das eine unheilvolle Konstellation.

Diese Lücke will das vorliegende Booklet schließen. Es soll jene, die sich nie mit der Thematik H1N1/A befassten, auf eine zweite Sichtweise der Dinge hinweisen. Jenen, die ohnehin mit dem Erreger der Schweinegrippe zu tun haben und die allgemeine Hysterie ebenso kritisch beobachten wie wir bei LifeGen.de, wollen wir mit diesem Werk Mut machen, verstärkt zur Aufklärung der Menschen beizutragen.

copyright: LifeGen.de LTD, London



Wer die Chronik der Schweinegrippe verstehen will kommt an diesem Buch nicht vorbei. Herausgeber sind die Chefredakteure von LifeGen.de, Marita Vollborn und Vlad Georgescu.


Schweinegrippe als Jahrtausend-Fake
Chronik einer geplanten Seuche

Books on Demand
ISBN 978-3-8391-3964-6
Paperback, 92 Seiten

Sie können das Sachbuch über LIBRI .DE oder jetzt an dieser Stelle direkt bei BoD bestellen.

Journalistinnen und Journalisten können ein Rezensionsexemplar über diesen Link beziehen.




(2009-11-27)

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