No Data: Schweinegrippe-Impfung für Kinder als globaler Großversuch
Die in Deutschland von Gesundheitsbehörden auch für Kinder empfohlene Impfung gegen Schweinegrippe ist nach Angaben der Europäischen Zulassungsbehörde EMEA weder ausreichend getestet, noch in aussagekräftigen klinischen Studien überprüft worden. Betroffen sind nach Informationen von LifeGen.de Vakzine des Herstellers GlaxoSmithKline (GSK). So betont die EMEA im deutschsprachigen Anhang zum Pandemischen Influenza-Impfstoff (H1N1)v (Spaltvirus, inaktiviert, adjuvantiert): „Klinische Studien mit Pandemrix liefern derzeit sehr begrenzte Sicherheits- und Immunogenitätsdaten, die drei Wochen nach der Verabreichung einer halben Einzeldosis für Erwachsene (d. h. 0,25 ml) von Pandemrix (H1N1) bei gesunden Kindern im Alter von 6 bis 35 Monaten erhoben wurden“. Noch eindeutiger sind die Aussagen der EMEA vom 30. Oktober 2009. In dem Dokument Doc. Ref. EMEA/687044/2009 EMEA-000687-PIP01-09 schreibt die Zulassungsbehörde dem Hersteller GlaxoSmithKline die Umsetzung eines „Paediatric Investigatin Plan“ vor, innerhalb dessen bis August 2010 Daten zum Vakzin A/California/7/2009 gesammelt werden sollen. Betroffen ist hierbei die GlaxoSmithKline Biologicals S.A. Betroffen sind auch die in Deutschland als sicher propagierten monovalenten Impfstoffe ohne Adjuvant: Die kanadische Gesundheitsbehörde Health Canada weist darauf hin, dass für Kinder im Alter von 10 bis 17 und 3 bis 9 Jahren ebenso wie bei Kindern im Alter von 6 bis 35 Monaten bei diesen Vakzinen keinerlei klinische Daten vorliegen.
Die Vorgaben der EMEA verdeutlicht auch, dass die derzeitige Datenlage tatsächlich mehr als lückenhaft ist. So lautet die noch zu erfüllende To-Do Liste in der englischen, offiziellen Version :
• Open-label study to evaluate the safety and immunogenicity of two prime-boost schedule of the pandemic influenza vaccine (H1N1) (split virion, inactivated, full-dose adjuvant AS03), containing
antigen (full dose) equivalent to Influenza A/California/7/2009 (Dresden manufacturing site), in children and adolescents from 3 to
less than 18 years. (#1)
• Open-label study to evaluate the safety and immunogenicity of a prime-boost schedule of the pandemic influenza vaccine (H1N1) candidate (split virion, inactivated, half-dose adjuvant AS03),
containing antigen (half dose) equivalent to A/California/7/2009 (H1N1)v-like strain (Dresden manufacturing site) in children and adolescents from 3 to less than 18 years (#2)
• Open-label study to evaluate the safety and immunogenicity of two dose levels of the pandemic influenza vaccine (H1N1) (split virion, inactivated, adjuvanted), containing antigen equivalent to Influenza A/California/7/2009 (Dresden manufacturing site) in toddlers and children from 6 to less than 36 months. (#3)
• Open-label study to evaluate the safety and immunogenicity of the pandemic influenza vaccine (H1N1) (split virion, inactivated, adjuvanted), containing antigen equivalent to Influenza
A/California/7/2009 (Dresden manufacturing site) in infants from 2 to less than 6 months. (#4)
• Biosimilarity study in adult healthy volunteers, to assess the immunological equivalence of the Quebec-manufactured (H1N1)v-like antigen to the Dresden-manufactured (H1N1)v-like antigen
(both adjuvanted with ASO3) (#5).
Ferner schlägt die EMEA in der englischen Originalfassung vor: "...to grant a waiver for one or more subsets of the paediatric population in accordance with Article 13 of said Regulation and concluded in accordance with Article 11(1)(a) of said Regulation, on the grounds that the specific medicinal product is likely to be ineffective or unsafe in part or all of the paediatric population".
In Deutschland hält hingegen die am Robert Koch Institut angesiedelte und unter Korruptionsverdacht stehende Ständige Impfkommission (STIKO) an der Impfung von Kleinkindern fest. In den am 3. Dezember 2009 aktualisierten Empfehlungen heißt es: „Für alle Personen ab einem Alter von sechs Monaten reicht eine einzige Impfung mit dem Impfstoff Pandemrix“. Eine an die EMEA gerichtete Anfrage seitens LifeGen.de zu den Empfehlungen der STIKO blieb am 8.12.2009 unbeantwortet.
Wie das jetzt erschienenen Sachbuch „Schweinegrippe als Jahrtausend-Fake“ ebenfalls dokumentiert war die STIKO unter Korruptionsverdacht geraten, weil viele der 16 Mitglieder für jene Pharmakonzerne tätig waren, deren Imfpstoffe jetzt von der STIKO empfohlen werden. Tatsächlich sind Mitglieder der am Robert Koch Institut angesiedelten Ständigen Impfkomission (STIKO) massiv mit Herstellern von Impfstoffen gegen Schweinegrippe verbunden und zum Teil direkt an der Entwicklung von Pandemie-Impfstoffen beteiligt gewesen. Aus diesem Grund sei der von Transparency International bereits aufgezeigter Korruptionsverdacht wahrscheinlich berechtigt. Zu diesem Ergebnis gelang LifeGen.de nach einer Analyse im Sachbuch „Schweinegrippe als Jahrtausend-Fake“, das jetzt bei Books on Demand erschienen ist. Angesichts der Tatsache, dass die STIKO gemäß § 20 des Seuchenschutzgesetzes für Gesundheitsbehörden und Ärzte auf Grund der erteilten Empfehlungen de facto gesetzgebenden Charakter hat, fordern die Herausgeber des LifeGen.de-Sachbuchs, Marita Vollborn und Vlad Georgescu, den Rücktritt von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler.
„Herr Rösler ist Arzt und muss wissen, dass jemand, der auf der Tätigkeitsliste von GlaxoSmithKline, Novartis und Baxter stand wohl kaum als Mitglied der STIKO interessensfreie Empfehlungen für Schweinegrippe-Vakzine, die zufällig ebenfalls von Baxter, GlaxoSmithKline oder Baxter stammen, aussprechen kann. Genau das aber tut die STIKO seit Monaten – und Minister Rösler unterstützt dieses Prozedere aktiv“.
Tatsächlich sind die Verstrickungen massiv zwischen den Mitgliedern der STIKO und der Pharmaindustrie offensichtlich. So ist in der Selbstauskunft eines der insgesamt 16 Mitglieder zu lesen:
„Mitgliedschaft in Gremien/Tätigkeiten für Gremien: Mitglied im Übersichtsgremium für eine Studie zu FSME der Firma Baxter (2002/2003); Mitglied im Übersichtsgremium für eine Studie zu Meningokokken der Firma Baxter (2002/2003); Berater für eine Studie zu Rotarix der Firma GSK (2004-2005), Mitglied im Advisory Board zu Pneumokokken der Firma GSK(2003 und 2005); Mitglied im Expertenteam zur Überwachung klinischer Studien der Firmen GSK, SPMSD (seit 2006); Teilnahme am Pandemic Advisory Board der Firma Novartis (2007); Teilnahme am Advisory Board „Zellvermittelte Immunität“ und „Adjuvanzienentwicklung“ der Firma GSK (2007); Mitglied des „Internationalen Editorial Board“ der Firma GSK seit 2008, Mitglied im „Independent Data Monitoring Commitee“ des TANGO-Projektes zu einem 6-fach Impfstoff der Firma Sanofi Pasteur 2006-2009, als Einrichtungsleiter verantwortlich für Referenzlabor zelluläre Immunität (Grundlagenforschungskooperation Uni Mainz/GSK)“.
Das gleiche Mitglied war zudem an einer ganzen Reihe von Zulassungsstudien und Vakzinentwicklungen beteiligt, darunter „pandemische Influenza-Impfstoffe (2006/2007) für die Firma GSK“, wie aus der Selbstauskunft ebenfalls hervorgeht.
Trotz solcher Fakten wirbt Gesundheitsminister Rösler aktiv für die Impfstoffe. Auf der Internetseite des Ministeriums ist beispielsweise zu lesen:
„Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler ließ sich am Donnerstag in einer Arztpraxis in Berlin gegen die sog. Schweinegrippe impfen.Gegen den im April erstmals aufgetretenen Virus ist eine Impfung der sicherste und wirksamste Schutz“.
Dabei steht gerade die Sicherheit des Vakzins im Fokus der Kritik. Die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft warnte beispielsweise am vergangenen Freitag eindringlich vor den lebensbedrohlichen Nebenwirkungen des Vakzins Pandemrix®. "Die Behandlung sollte entsprechend der Leitlinie zur Akuttherapie anaphylaktischer Reaktionen erfolgen", hieß es in der entsprechenden Mitteilung, und: "Die erforderlichen Notfallmedikamente und Instrumentarien sollten bei Impfungen immer sofort greifbar sein".
Schweinegrippe-Impfung als tödliches Risiko ausgemacht
Dass die Impfkampagne gegen das Schweinegrippe-Virus H1N1 A zu einer Welle von Verdachtsfällen unerwünschter Reaktionen führen kann, lassen auch Fachjournals vermuten. So berichtet das Fachblatt Lancet unlängst (2009; doi:10.1016/S0140-6736(09)61877-8) über massive Nebenwirkungen. Danach sei vor allem mit der Zunahme der als lebensbedrohlich geltenden Gullian-Barré-Syndrome zu rechnen, bei der die Atmung der Patienten aussetzen kann. Auch Aborte bei Schwangeren und bestimmte Formen von Multipler Sklerose scheinen möglich.
Bei dem Guillain-Barré-Syndrom (GBS), handelt es sich um ein neurologisches Erkrankungsbild, das durch eine Polyradikulitis verursacht wird. Darunter verstehen Mediziner "eine entzündliche Erkrankung der aus dem Rückenmark hervorgehenden Nervenwurzeln (Radikulitis) und der peripheren Nerven mit Lähmungserscheinungen, die typischerweise an den Beinen beginnen und sich bis hin zur Atemlähmung ausbreiten können", wie das Web-Lexikon Wikipedia erklärt.
Als Ursache gilt eine autoimmune Zerstörung der isolierenden Myelin-Schicht der Nerven. Polyradikulitis ist die häufigste Ursache akut auftretetender symmetrischer Lähmungen in der westlichen Welt. In Deutschland erkranken jährlich etwa 1.000 bis 1.500 Menschen daran.
Wie auch das Ärzteblatt in seiner Online-Ausgabe berichtete, wäre eine solche Ausbreitung keinesfalls neu. "In den USA wurden im Jahr 1976/77 schon einmal etwa 100 Millionen Menschen gegen eine Schweinegrippe geimpft. Die Kampagne wurde damals abgebrochen, nachdem die befürchtete Epidemie ausblieb und es zu einer vermehrten Zahl von Gullian-Barré-Syndromen gekommen war, die später teilweise auf die Impfung zurückgeführt wurden", schrieb das Ärzteblatt unter Berufung auf eine entsprechende Studie des Jahres 1979 (Am J Epidemiol 1979; 110: 105-23)
Damit nicht genug. Aufgrund von US-Zahlen rechnen Experten in Großbritannien "innerhalb der ersten 6 Wochen mit 86,3 Fällen einer Neuritis nervi optici, ein bekanntes Initialsymptom der multiplen Sklerose, unter 10 Millionen geimpften Frauen", wie das Ärzteblatt ebenfalls berichtete. Zudem kämen auf eine Million geimpfter Schwangerer "397 Spontanaborte innerhalb eines Tages nach der Impfung".
Schweinegrippe: Behörden setzetn Tamiflu bei Jugendlichen aus
Nicht nur Impfungen, auch die eingesetzten antiviralen Medikamente sind umstritten. Japanische Gesundheitsbehörden haben beispielsweise aus Furcht vor neurologischen Nebenwirkungen das antivirale Mittel Tamiflu bei Jugendlichen untersagt. Vorausgegangen war ein Report an das Gesundheitsministerium in Tokio, in dem über abnormale Verhaltensmuster bei insgesamt 151 Schweinegrippe-Patienten, von denen 26 mit Tamiflu und 36 mit Relenza behandelt worden waren, berichtet wurde. Inwieweit die bei allen Erkrankten beobachteten Störungen, darunter aggressives Verhalten, mit der Einnahme der Mittel zusammenhängt sei unklar, heißt es dazu beim Seucheninformationsnetzwerk ProMED. Allerdings sei die in Japan gemachte Auffälligkeit besorgniserregend, weil sie bislang noch nie beobachtet wurde, heißt es weiter.
Das Buch mit weiteren Details zum Thema: Schweinegrippe als Jahrtausend-Fake: Chronik einer geplanten Seuche
Die Ausbreitung der Schweinegrippe hat einen weltweit einmaligen Prozess in Gang gesetzt: Nie zuvor sind Medikamente in Form von Impfstoffen so schnell und mit so wenigen klinischen Langzeitdaten über mögliche Risiken und Nebenwirkungen vermarktet worden. Ist die Pandemie ein Fake der Pharmabranche? Anlässlich der aktuellen H1N1/A - Welle hat LifeGen.de ein Sachbuch publiziert, das die Chronik einer geplanten Seuche dokumentiert. Lesen Sie, warum viele Experten von Beginn an Zweifel an der Ausrufung der Pandemie hegten und warum die Impfung gegen Schweinegrippe auch ohne Todesfälle womöglich mehr schaden könnte, als sie nutzt. Erfahren Sie auch, weswegen in Deutschland die Ständige Impfkommission (STIKO) unter Korruptionsverdacht geriet - und auf welche Weise altgediente Pharma-Blockbuster ein Comeback erfuhren. Wer die Chronik der Schweinegrippe verstehen will kommt an diesem Buch nicht vorbei. Herausgeber sind die Chefredakteure von LifeGen.de, Marita Vollborn und Vlad Georgescu.
Schweinegrippe als Jahrtausend-Fake
Chronik einer geplanten Seuche
Books on Demand
ISBN 978-3-8391-3964-6 Paperback, 100 Seiten, 2. überarbeitete Auflage
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