zur Startseite WORST CASE. Das Buch.
zur Startseite
zur Startseite



Interview: vfa Pharmabranche im Gespräch mit LifeGen.de

Währungsreform: Bundesbank-Präsident beantwortet keine Fragen

BP Ölpest: Alle News

Vulkanausbruch Island: Alle News zur Aschewolke - laufend aktualisiert. Volcanic Ash Cloud News

Swine Flu H1N1: Alle News zur Schweinegrippe - laufend aktualisiert

Bundesrepublik stellt sich auf massiven Anstieg der Inflation ein

H5N1 out of control: Labs under bioterrorist and pandemic threat

SPECIAL REPORT: Barack Obama under nuclear threat

Energiekrise: Wasserstoff macht Benzin und Diesel überflüssig

Klimawandel: Norddeutschland droht auf 430 Kilometern Länge in den Fluten zu versinken

Interview: Ein Quantencode bestimmt unser Leben nach dem Tod

REPORT: Iraq’s secret suppliers

Codierte Nano-Drähte entlarven Biowaffen

Neuromarketing nimmt Kinder ins Visier

Gefahren aus der Zwergenwelt

Auf der Suche nach dem Orgasmus-Hormon

Interview mit Prof. Rudi Balling, GBF

Die Jagd auf das 1000-Dollar Genom

Jens Reich im Gespräch mit LifeGen.de

Pflanzenviren auf dem Vormarsch

Chinas unaufhaltsamer Biotech-Aufstieg

Functional Food im Gartenbau:
Obst und Gemüse zwischen Hoffnung und Kommerz


LifeGen.de® ist eine Publikation der
LIFEGEN.DE LTD

Impressum

ONLINE WERBUNG

AGB

(c) 2001-2010 für alle Beiträge bei LifeGen.de®


Dieser Artikel ist kostenlos.

weitere kostenlose Artikel

Biofisch: Auge raus, Siegel drauf

Fische dürfen seit 2010 das begehrte Biosiegel tragen, das ihre ökologische Herkunft bestätigt. Wer nun glaubt, dass Biofisch ein Garant für einen nachhaltigen Beitrag gegen die Überfischung unserer Meere ist und zu einer artgerechten Tierhaltung beiträgt, der irrt gewaltig. Denn sowohl die Fütterung als auch die Haltung der biologischen Käfigfische sind in den EU-Vorgaben nicht nachhaltig geregelt. Höhepunkt der abstrusen Biosiegel-Politik: Einigen Fischarten entfernt man ein Auge, bevor das begehrte Siegel die entsprechenden Fischprodukte im Supermarktregal schmücken darf, wie der Verband "Biokreis" jetzt erklärt.


Um ein Kilogramm biologischen Raubfisch wie Lachs in Aquakultur zu erzeugen, braucht man bis zu vier Kilogramm gefangenen Wildfisch. In der Regel sind das Fische und Fischabfälle von jenen Fischfangflotten, die für die Überfischung der Meere verantwortlich sind. Steht man auf dem Standpunkt, dass es keinen nachhaltigen Fischfang geben kann, da jeder dem Meer entnommene Fisch schlichtweg fehlt, verbietet sich der Fang von Fischen für Futterzwecke von selbst.

Die meisten Menschen, die sich für Biofisch entscheiden sind überzeugt, dass ihnen das Etikett Bio neben der nachhaltigen Fütterung auch eine artgerechte Haltung garantiert. Viele gehen sogar davon aus, dass biologischer Fisch in freier Natur lebt und sein arttypisches Verhalten ausleben kann. Auch hier entspricht der Biofisch nicht der Verbrauchererwartung bzw. dem, was der Kunde bei herkömmlichen Biolebensmitteln erwarten darf. "Gerade die Haltung von Meerestieren in biologischer Aquakultur ist häufig wirtschaftlich nur derart zu gestalten, dass man angeborene Verhaltensweisen der Tiere ignoriert und ganz oder teilweise bricht", moniert Biokreis, und: "Der Lachs, bekannt als Einzelgänger und Räuber, wird in der biologischen Aquakultur zum Schwarmfisch".

Durch die Haltung in begrenzten Räumen wird er extrem unter Stress gesetzt. Das ist auch bei den Friedfischen wie Talapia und Pangasius so. Doch damit nicht genug: Damit beim Shrimp in Gefangenschaft die Fortpflanzung funktioniert, wird ihm kurzerhand eines der beiden Stielaugen abgetrennt. "Die gesamte Biobranche sucht heute nach Lösungen, wie Eingriffe bei Tieren möglichst schmerzfrei bewerkstelligt werden bzw. ganz unterbleiben können. Ein Produktionsverfahren 'Bioshrimps', das das Entfernen eines Auges als Voraussetzung für eine Aufzucht im Käfig hat, verdient meines Erachtens das Prädikat "bio" nicht!" so Sepp Brunnbauer, Geschäftsführer des ökologischen Anbauverbandes Biokreis, der sich grundsätzlich gegen die Haltung von Tieren in Käfigen ausspricht, denn ein Käfigfisch ist ebenso wenig akzeptabel wie ein Käfighuhn.

Doch nicht nur diese grundlegenden Widersprüche lassen die biologische Aquakultur bei Lachs, Shrimps, Tilapia und Pangasius fraglich erscheinen, es sind die ökonomischen Entwicklungen, die die ökologischen Grundsätze ins Wanken bringen. Die Nachfrage nach Fisch steigt stetig. Auch Biofisch hat Konjunktur. Und so werden jährlich viele Tonnen Fisch aus Südamerika und Asien mit hohem Energieaufwand nach Deutschland gebracht. Darüber hinaus braucht es um den Bedarf der Welt nach Fisch zu decken, immer größere Strukturen - der kleine Fischer vor Ort bleibt auch in der biologischen Erzeugung oftmals auf der Strecke. "Ein Grund mehr für den Biokreis sich gegen Aquafarming in Käfigen auszusprechen", meint Biokreis.

.
(2010-07-14)

Für den Volltext-Zugang zu unseren Inhalten bitte mit Ihrem Usernamen/Passwort hier einloggen, wenn Sie bereits zahlender Abonnent von LifeGen.de sind.

Username:

Passwort:


Passwort vergessen?

Falls Sie kein zahlender Abonnent sind, dann können Sie unseren ClickandBuy Service nutzen.
     
Bestellen Sie unseren KOSTENLOSEN Newsletter mit dem Nachrichten-Überblick

daily news for the life sciences !
anmelden abmelden



LifeGen.de als
RSS Feed
an dieser Stelle


Sie möchten
LifeGen.de unterstützen?
Dann spenden Sie
über PayPal jetzt online:




Translated by Google

LifeGen.de in English

LifeGen.de in Russian






Bookmark Buttons

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: BoniTrust Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Favoriten Bookmark bei: Seekxl Bookmark bei: Kledy.de Bookmark bei: Readster Bookmark bei: Publishr Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Power Oldie Bookmark bei: Bookmarks.cc Bookmark bei: Favit Bookmark bei: Bookmarks.at Bookmark bei: Newsider Bookmark bei: Linksilo Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Facebook Bookmark bei: Reddit Bookmark bei: Simpy Bookmark bei: Yahoo Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Technorati Information



follow lifegen at http://twitter.com



About LifeGen.de
Our reports predicted major events: the new pandemic, social riots, a rising bioterrorist threat and Barack Obama as President. We move markets by delivering hard facts. The special interest online-magazine LifeGen.de reaches more than 270.000 unique users every year coming from 146 countries worldwide (Data provided by Google Analytics (TM)). The magazine is read by the scientific community, by members of political institutions and by major public media. LifeGen.de was founded in 2001 an is considered to be one of Europes most important lifescience Online-Magazines. More than 8000 articles can be found at the German Business Information (GENIOS). So get involved - and become our lead investor for expanding LifeGen.de to a global player.



Unsere Suchmaschine unterscheidet zwischen Groß- und Kleinschreibung. Um die gefundenen Artikel kostenlos lesen zu können, benötigen Sie ein Abonnement . Alternativ können Sie auch den Service von ClickandBuy nutzen und die Texte einzeln bzw. im Rahmen des Jahres-Tickets erwerben. Die kostenlose Volltextsuche können Sie auch über GENIOS German Business Information starten.


Deutscher Ethikrat
GOOGLE Web Directory Biochemie
MPI Molekulare Genetik Library
Datenbank-Infosystem
(DBIS)

Universitätsklinikum
Heidelberg

Universitätsklinikum Gießen
Universitätsbibliothek Bochum
Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED)
Deutsches Institut für
Medizinische Dokumentation
und Information
DIMDI

GENIOS - German Business Information
Trust for America's Health
(TFAH)

Net News Global
Transparency International
Deutschland e.V.

Artikel bei
SPIEGEL ONLINE

Arzneimittel - Wenn Kinder keinen Gewinn versprechen

Kollaps des Rentensystems

PARTNER

Zugang zur
MediaClinic

Brainfood:
Sachbücher

- kein Mainstream



cover