Ob in Niedersachsen, Bremen, Hamburg oder Schleswig-Holstein, unter der Hitzewelle leiden die Norddeutschen am meisten im Vergleich zu den übrigen Bundesbürgern. Fast jeder Zweite leidet unter Kreislaufproblemen (48 Prozent) und jeder Dritte klagt über Migräneanfälle (35 Prozent) oder Konzentrationsprobleme (35 Prozent). Das zeigt eine aktuelle DAK-Umfrage, die bundesweit vom Forsa-Institut durchgeführt wurde. Danach sind die Norddeutschen im bundesweiten Vergleich auch Spitzenreiter, wenn es um starke gesundheitliche Probleme geht. Mit 16 Prozent ist der Anteil doppelt so hoch wie in Bayern (8 Prozent) oder Baden-Württemberg (7 Prozent).
„Gegen die extremen Temperaturen scheinen die Süddeutschen besser gewappnet zu sein als die Nordlichter“, erklärt DAK-Sprecher Gerd Reinartz aus Hamburg. „Doch die Hitze ist für jeden Körper eine extreme Belastung, besonders für ältere Menschen, chronisch Kranke und Kinder.“ Immerhin 21 Prozent der über 60-jährigen gaben starke Gesundheitsprobleme aufgrund der tropischen Temperaturen an. Deshalb rät der DAK-Sprecher: „Trinken, Tauchen und Träumen. Wer unter der Hitze leidet, soll jetzt viel Flüssigkeit zu sich nehmen, sich kühl abduschen und Stress vermeiden.“
Nach der DAK-Umfrage ist die Hitzewelle auch Schlafkiller Nummer eins. 65 Prozent der Befragten gaben an, unter Schlafstörungen zu leiden. Dabei sind die älteren Menschen ab 60 Jahren (56 Prozent) weniger betroffen als die Jüngeren (68 Prozent). Auch Migräneanfälle werden häufiger von jüngeren Jahrgängen als Hitze-Beschwerde genannt. Fünf Prozent der Norddeutschen gibt an unter Herzproblemen zu leiden.
Für den Volltext-Zugang zu unseren Inhalten bitte mit Ihrem Usernamen/Passwort hier einloggen, wenn Sie bereits zahlender Abonnent von LifeGen.de sind. Passwort vergessen?
Falls Sie kein zahlender Abonnent sind, dann können Sie unseren ClickandBuy Service nutzen.
Bestellen Sie unseren KOSTENLOSEN Newsletter mit dem Nachrichten-Überblick