zur Startseite Food Mafia. Das Buch.
zur Startseite
zur Startseite



DATENSCHUTZERKLÄRUNG

Link zur
OS-PLattform (ODR)


KONTAKT

LifeGen.de Technology Transfer: Sie erfinden. Wir finden Investoren.

Aussenpolitik: Für ein neutrales Deutschland

Wie die Gesundheitspolitik das Leben suizidaler Kinder gefährdet

Gastbeitrag: Wie man die Target-Schulden tilgen kann

Orgasmus pur: Der G-Punkt als weibliche Prostata

Sinn und Scherben®: Clay Sculptures and Art News

Energiewende: GeneSys erzeugt in 3 Kilometer Tiefe Wärmetauscher

Hans-Werner Sinn: Gastbeitrag zur globalen Finanzkrise

Ehec: Interview mit IVI-Direktor Christian Griot

vfa Pharmabranche im Gespräch mit LifeGen.de

Porno-Branche im Visier der Seuchenforschung

Energiekrise: Wasserstoff macht Benzin und Diesel überflüssig

Klimawandel: Norddeutschland droht auf 430 Kilometern Länge in den Fluten zu versinken

Interview: Ein Quantencode bestimmt unser Leben nach dem Tod

Codierte Nano-Drähte entlarven Biowaffen

Neuromarketing nimmt Kinder ins Visier

Gefahren aus der Zwergenwelt

Auf der Suche nach dem Orgasmus-Hormon

Interview mit Prof. Rudi Balling, GBF

Die Jagd auf das 1000-Dollar Genom

Jens Reich im Gespräch mit LifeGen.de

Pflanzenviren auf dem Vormarsch

Chinas unaufhaltsamer Biotech-Aufstieg

Functional Food im Gartenbau:
Obst und Gemüse zwischen Hoffnung und Kommerz


LifeGen.de® is published by
LIFEGEN.DE LTD
London, UK

Imprint/Impressum

AGB

(c) 2001-2015 für alle Beiträge bei LifeGen.de®


Dieser Artikel ist kostenlos.

weitere kostenlose Artikel

Ehec-Anschläge bedrohen die EU

Noch spricht es niemand offiziell aus, doch für uns steht nach einer Analyse der bisherigen Faktenlage fest: Die Kontaminationen mit dem Ehec-Erreger in Deutschland, UK, Schweden, Dänemark und den Niederlanden sind möglicherweise kein Unfall – sondern die gut geplante Form des ersten bioterroristischen Anschlags auf die EU. Ein Blick auf die epidemiologischen Statsitiken seit 2000 belegt: Obwohl rund 1200 Ehec-Erkrankunegn pro Jahr normal sind, versterben in Deutschland lediglich zwischen null und drei Menschen an den Folgen der Infektion. Dass jetzt innerhalb einer Woche sechs Menschen das Leben verloren, lässt sich mit mangelnden hygienischen Bedingungen in den Betrieben kaum erklären. Spanien als Verursacher abzustempeln würde von den eigentlichen Gefahren ablenken.



Rund 1200 EHEC-Infektionen kommen nach Angaben des RKI jedes Jahr vor, nur: Betroffen sind meistens Kinder. Jetzt aber melden Gesundheitsbehörden über 300 schwere Erkrankungsfälle bundesweit. Unseren Zugrifssprotokollen zufolge, die wir in Echtzeit monitorisieren, aber nicht speichern, fahnden bundesdeutsche Behörden bereits nach möglichen Anschlagsszenarien im Internet.

"Die derzeitige Ausbreitung ist alarmierend, weil die Erkrankung auffällig häufig einen schweren Verlauf mit Nierenversagen (hämolytisch-urämisches Syndrom = HUS) nimmt", teilte vor drei Tagen das Niedersächsische Gesundheitsministerium mit, und: "Auffällig ist, dass - im Gegensatz zu sonstigen HUS-Ausbrüchen in der Vergangenheit -überwiegend Erwachsene betroffen sind". Ernst zu nehmen seien die Erkrankungen derzeit vor allem, "weil der Anteil von schweren Krankheitsverläufen ungewöhnlich hoch ist".

Bis zum 27. 5.2011 waren allein in Niedersachsen 204 Fälle und Verdachtsfälle von blutiger Durchfallerkrankung aus verschiedenen Kreisen und kreisfreien Städten in Niedersachsen bekannt geworden, „die mit enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC) in Verbindung gebracht werden, wie das Gesundheitsministerium in Hannover mitteilt. Darunter befinden sich 35 Fälle mit schweren Komplikationen (hämolytisch-urämisches Syndrom), die gemäß Falldefinition bereits an das Niedersächsische Landesgesundheitsamt übermittelt worden sind, sowie 99 EHEC-Fälle mit Laborbestätigung oder vorläufiger Laborbestätigung.

Als mögliche Quelle für die Infektionen mit dem EHEC-Erreger in Deutschland und den vier weiteren Staaten sind mach Ansicht der Eu-Kommission „Gurken aus den südspanischen Provinzen Almeria und Malaga“ anzusehen.

Entsprechende Informationen der deutschen Behörden habe die EU-Kommission allen EU-Staaten über das europaweite Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel (Rapid Alert System for Food and Feed, RASFF) offziell mitgeteilt, heiß es am Freitag aus Brüssel. Tatsächlich steht die Kommission in engem Kontakt mit dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten sowie nationalen Gesundheitsbehörden. Über das Schnellwarnsystem RASFF können Informationen zu verdächtigen Lebensmitteln sowie Krankheitsfällen schnell innerhalb der gesamten EU ausgetauscht werden. Soweit die gängige Version.

Viele Hinweise auf Anschlagsserie

Die Anzeichen für einen bioterroristischen Anschlag mit dem Ehec-Erreger verdichten sich mittlerweile. Das vom Robert Koch-Institut bestellte Konsiliarlabor für das Hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) am Institut für Hygiene des Universitätsklinikums Münster (UKM) hat den EHEC-Typ des Stammes identifizieren, der für den aktuellen Ausbruch der EHEC-Infektionen in Deutschland verantwortlich ist. Dabei handelt es sich offensichtlich um einen Vertreter des Typs „HUSEC 41“ des Sequenztyps ST678. Aufgrund der einzigartigen Kombination von Erregereigenschaften stand steht fest, "dass es sich bei Patientenproben aus vier verschiedenen Städten um denselben Stamm handeln musste".

Unbekannt ist der Erreger nämlich - wie erwartet - nicht. "Dies ist einer von 42 repräsentativen EHEC-Typen der HUSEC-Sammlung, die das Institut für Hygiene zusammen mit den Kollegen am Robert-Koch-Institut in Wernigerode aus bisher 588 EHEC-Stämmen von Patienten mit HUS der Jahre 1996 bis 2011 etabliert hat“, erklärt dazu Helge Karch, Direktor des Instituts in Münster.

Karch erläutertet die bislang bekannten Details: „Dem Ausbruchsstamm fehlt das in ca. 95 Prozent der mit HUS assoziierten EHEC vorkommende eae-Gen, aber er besitzt dafür das für die Eisenaufnahme und Anheftung wichtige iha-Gen und er schüttet Shiga Toxin 2 aus. Außerdem konnte in Münster das für das Flagellin kodierende flicH4 Gen nachgewiesen werden. Der Ausbruchstamm ist ein ESBL-Produzent.“ Das bedeutet, dass Peniciline und Cephalosporine gegen diesen Stamm nicht wirksam sind, sondern nur Carbapeneme aus der Gruppe der Beta-Lactam-Antiobiotika.

Aufgrund der einzigartigen Kombination von Erregereigenschaften stand für Karch bereits am Mittwochnachmittag fest, dass es sich bei Patientenproben aus vier verschiedenen Städten um denselben Stamm handeln musste.

Mehr zum Thema Bioterrorismus: Die Bestsellerautoren Marita Vollborn und Vlad Georgescu räumen auf mit dem lukrativen Mythos vom tödlichen Supervirus, den die Pharmaindustrie am Leben erhält. Die Viren-Lüge. Ab August im Buchhandel - und schon jetzt bei HANSER ebenso wie im SPIEGEL SHOP vorbestellbar.

(2011-05-28) Ehec-Anschläge bedrohen die EU
(kostenloser Artikel)

(2011-05-27) Ehec: Infektionswelle kann Bioterror-Anschlag sein
(kostenloser Artikel)

(2011-05-27) Ehec: HUSEC 41 bestätigt Bioterror-These
(kostenloser Artikel)

(2011-05-27) Ehec: Europe may be under bioterrorist attack
(kostenloser Artikel)

(2011-05-26) Ehec als biologischer Terroranschlag ausgemacht
(kostenloser Artikel)

(2011-05-25) Ehec: Drohender Versorgungskollaps alarmiert Nierenfachärzte
(kostenloser Artikel)

(2004-02-04) Sanofi will Forschung in Deutschland stärken


(2011-05-29)

Für den Volltext-Zugang zu unseren Inhalten bitte mit Ihrem Usernamen/Passwort hier einloggen, wenn Sie bereits zahlender Abonnent von LifeGen.de sind.

Sie möchten alle unsere Inhalte lesen? Dann beziehen Sie einfach ein Abonnement. Bezahlen Sie einfach über Paypal, indem Sie den Buttom in der rechten Spalte anklicken. Die Zugangsdaten erhalten Sie dann via Email zugeschickt.

Username:

Passwort:


Passwort vergessen?
LifeGen.de abonnieren


E-Mail*
     

LifeGen.de abonnieren


Member of The Internet Defense League





Deutscher Ethikrat
Datenbank-Infosystem
(DBIS)

Universitätsklinikum
Heidelberg

Universitätsklinikum Gießen
Universitätsbibliothek Bochum
Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED)
Net News Global
Transparency International
Deutschland e.V.

Brainfood:
Sachbücher

- kein Mainstream