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Nashorn: Besamung mit Gefriersperma geglückt

Weltweit erstmals ist es geglückt, ein Breitmaulnashorn mit Sperma zu besamen, das drei Jahre lang bei minus 196 Grad Celsius in flüssigem Stickstoff tiefgefroren war. Eine Ultraschalluntersuchung durch Wissenschaftler des Berliner Leibniz-Institut für Zoo und Wildtierforschung (IZW) im Zoo Budapest erbrachte jetzt den Beweis: Die Nashornkuh Lulu ist im 4. Monat von einem 1740 Kilometer entfernt lebenden Nashornbullen trächtig. Ihr Baby wird im November 2008 zur Welt kommen. Bereits heute gibt es für das erst sechzehn Zentimeter lange Nashornbaby Namensvorschläge. Favoriten sind derzeit ‚Ice’, ‚Frozen’ und ‚Cool’.


Für den 38-jährigen und damit hoch betagten Reagenzglasvater „Simba“ aus Großbritannien wird dies der erste Nachwuchs sein. Trotz zweier junger Artgenossinnen im Zoo von Colchester hatte er bisher noch keine Nachkommen zeugen können. Zur Überraschung der IZW-Wissenschaftler waren seine Spermien bei einer Fruchtbarkeitsuntersuchung von sehr guter Qualität und eigneten sich hervorragend für die Lagerung in flüssigem Stickstoff. Für das Tiefgefrieren der Spermien wurde eine neuartige, für Wildtierspermien schonende Gefriertechnik angewendet. Im Juni dieses Jahres hatten die Wissenschaftler der Forschungsgruppe Reproduktionsmanagement des IZW die dreijährige Eisstarre der Spermien beendet und die wieder mobilen Samen tief in die Gebärmutter der Budapester Nashorndame eingepflanzt. Die IZW-Wissenschaftler setzten dabei ein am Berliner IZW entwickeltes nicht-chirurgisches Besamungsverfahren ein. Dieses internationale Artenschutzprojekt wurde maßgeblich durch die Veterinärmedizinische Universität Wien begleitet. Hormonuntersuchungen hatten bereits auf erste Anzeichen für ein aus dem Eis gezeugtes Nashornbaby hingewiesen.

„Dieser wissenschaftliche Erfolg bietet erstmals die Möglichkeit, neues Erbmaterial aus der Wildnis in die Nashornzucht einzubringen, ohne dass dazu Tiere transportiert werden müssen“, sagt Dr. Thomas Hildebrandt: „Künftig können Reproduktionsexperten frei lebende Bullen betäuben, ihnen Sperma entnehmen und den gefrorenen Samen zum Beispiel in Nachzuchten in Zoos weltweit nutzen.“ Sein Kollege Dr. Robert Hermes ergänzt: „Dies ist ein enorm wichtiges Ergebnis für die Artenschutzbemühungen.“ Besonders für das Nördliche Breitmaulsnashorn, von dem es nur noch 3, möglicherweise 4 in der Wildbahn und 8 in zoologischen Gärten gibt, könne dies für das Überleben eine wichtige (Ver-)Sicherung darstellen. Hermes: „Spermien können von den Tieren in der Wildbahn entnommen und tiefgefroren werden.“ Selbst nach dem Tod eines Nashornbullen, etwa durch Wilderer, wäre es möglich, die Gefrierspermien weiter für die Nachzucht zu verwenden. „Dies könnte eine wichtige Maßnahme sein, um die extrem bedrohten Nördlichen Breitmaulnashörner vor dem Aussterben zu bewahren“, sagt Hermes.


(2007-10-08)

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