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Bayer: Antibaby-Pille Yasmin führt zu Todesfällen in Deutschland, Konzern widerspricht

Der Leverkusener BAYER-Konzern verschweigt der Öffentlichkeit die Zahl tödlicher Nebenwirkungen von Antibaby-Pillen. Das jedenfalls behauptet die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) unter Berufung auf das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). CBG zufolge teilte die Behörde in der vergangenen Woche auf Anfrage mit, dass es in Deutschland zu „sieben Todesfällen im Zusammenhang mit der Anwendung des Arzneimittels Yasmin“ gekommen sei. BAYER hingegen verweigere Angaben zur Häufigkeit von schweren Nebenwirkungen und Todesfällen, angeblich um „die Kundinnen nicht zu verunsichern“. Gegenüber LifeGen.de hat Bayer nun Stellung bezogen - und widerspricht der Darstellung, wonach Yasmin ein erhöhtes Venenthromboserisiko haben soll. Der Schweizer Tagesanzeiger hingegen hält ebenso wie die CBG an der Zahl von insgesamt sieben Todesfällen fest - und erhebt schwere Vorwürfe gegen den Konzern.


Hubert Ostendorf vom Vorstand der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG): „Das Ziel von BAYER ist es, Hormonpräparate weltweit als Standard-Verhütungsmittel zu etablieren, denn die Gewinne sind gigantisch. Der Konzern lässt negative Informationen in der Schublade verschwinden, um den Absatz nicht zu gefährden.“ Die CBG fordert eine Offenlegungs-Pflicht aller gemeldeten Nebenwirkungen sowie aller Anwendungsstudien.

Der BAYER-Konzern ist durch die Schering-Übernahme vor drei Jahren zum weltweit größten Anbieter von Verhütungsmitteln geworden. Auch die ehemalige DDR-Dopingschmiede Jenapharm, Marktführer für orale Kontrazeptiva in Deutschland, gehört mittlerweile zu BAYER. Allein mit der Produktgruppe Yasmin/Yaz machte das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro.

In der Schweiz sorgte Ende Mai ein Fernsehbeitrag über ein 16-jähriges Mädchen, das nach Einnahme von Yaz eine Lungenembolie erlitt und nun schwerbehindert ist, für Aufsehen. Die Schweizer Aufsichtsbehörde Swissmedic kündigte daraufhin eine Überprüfung aller zugelassenen Anti-Babypillen an. Im letzten Jahr schockierte der Tod der 24-jährigen Tanja Hayes, die Yasmin zur Behandlung von Akne eingenommen hatte, die australische Öffentlichkeit. Australische Gesundheitsbehörden geben die Zahl schwerer Nebenwirkungen von Yasmin seit 2003 mit 56 an.

Die Fachzeitschrift arznei-telegramm riet schon zur Markteinführung von Yasmin zu Zurückhaltung: "Bei dieser dürftigen Risikoinformation halten wir den Gebrauch von Petibelle und Yasmin, die offensichtlich den Lifestyle-Bereich abdecken sollen, für nicht begründbar". Das Blatt machte auf die chemische Verwandtschaft des Inhaltsstoffes Drospirenon mit Spironolakton aufmerksam, dessen pharmakologische Verwendung nach Studien zum Krebsrisiko starken Auflagen unterliegt.

Immer wieder werden laut CBG Werbeaussagen von BAYER verboten. Im vergangenen Herbst bezeichnete die US-Behörde Food and Drug Administration TV Spots für Yaz als „irreführend“. In den Werbefilmen werde suggeriert, Yaz könne zur Behandlung von prämenstruellen Beschwerden jeder Intensität eingesetzt werden, kritisiert die FDA. Dabei müsse das Präparat seine Wirksamkeit bei leichter Akne, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen oder Reizbarkeit noch in klinischen Tests unter Beweis stellen. BAYER musste 20 Millionen Dollar für eine Aufklärungskampagne bezahlen.

Bayer widerspricht, die Todesfälle bleiben

Der Bayer-Konzern hingegen widerspricht der Darstellung, wonach Yasmin® ein erhöhtes Venenthromboserisiko haben soll. In einem Schreiben an LifeGen.de heipt es dazu: "Zwei der größten pharmakoepidemiologischen Studien* (EURAS und INGENIX) im Bereich der Frauengesundheit belegen, dass Yasmin®-Anwenderinnen kein höheres Venenthrombose-Risiko im Vergleich zu Anwenderinnen anderer niedrigdosierter oraler hormoneller Kontrazeptiva haben. Im Gegensatz zu vielen früheren Untersuchungen haben an diesen Studien auch Frauen mit Risikofaktoren für venöse Thromboembolien teilgenommen. Die 2007 publizierten Studienergebnisse lieferten wichtige Daten über die Sicherheit oraler Kontrazeptiva aus dem wirklichen Leben".

Kritiker wie CBG wiederum verweisen auf die Verflechtungen des Unternehmens und auf die vom Schweizer TAGESANZEIGER aufgedeckten und durch das BFARM bestätigten Todesfälle. Zur Bewerbung von Verhütungsmitteln sponsere der Konzern Internetforen, finanziere internationale Kampagnen wie den „Weltverhütungstag“, gäbe Umfragen in Auftrag und startete Initiativen wie Family Planning International, moniert CBG. Zudem fördere das Unternehmen Kongresse wie z.B. die Konferenz „Bevölkerung und nachhaltige Entwicklung“, die sich jährlich mit dem Thema Familienplanung beschäftigt. Sogar die homepage www.Pille.com werde von BAYER betrieben.



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(2009-06-23)

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