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Studium skurril: Bundespräsident schönt Image der Bettina Wulff

Ist der Bundespräsident ein Hochstapler? Die Frage mag provokant erscheinen – doch sie ist legitim. Denn seitdem wir bei LifeGen.de auf den offensichtlich fehlenden Abschluss seiner Frau Bettina am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) in Hannover hinwiesen, beschäftigt sich die Webcommunity mit einer Frage. Warum prangt dieser Satz auf der vom Bundespräsidialamt verfassten Seite der First Lady: „Sie studierte Medienmanagement und angewandte Medienwissenschaften am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung Hannover“? ein Kommentar von Vlad Georgescu


Christian Wulff ist Jurist, und das macht die Sache noch viel schlimmer. Denn er kennt sich mit den Finnessen unseres Rechtssystems aus. Selbstverständlich darf jemand, der das sein Studium - aus welchen Gründen auch immer - abbrach, darüber in seinem Lebenslauf berichten. Studiert zu haben, das dürfen sogar jene Menschen behaupten, die sich lediglich immatrikulierten – und noch nie einen Hörsaal von innen sahen. Die prominent wirkende Aussage auf der Seite des Bundespräsidenten ist somit formaljuristisch richtig – doch zu welchem Zweck vorhanden?

Bettina Wulff musste sich als First Lady weder bewerben, noch eine lückenlose Dokumentation ihrer Tätigkeit zwischen 1993 und 1998 liefern. Zweifelsohne würde die erste Dame des Staates keinen Sympathieeinbruch erleiden, wenn sie auf die Erwähnung der fraglichen Zeitspanne ganz verzichtete. Die Betonung ihres Studiums auf der offiziellen Webseite des Bundespräsidenten aber erweckt bei all jenen Menschen, die sich weder juristisch, noch im universitären Bereich auskennen, vor allem einen Eindruck: Bettina Körner hat fünf Jahre lang studiert, vermutlich mit Abschluss.

So direkt muss man es leider formulieren. Der Vergleich zu anderen Berufsgruppen zeigt, um was es geht: Studierte jemand 13 Semester Medizin, ohne seinen Abschluss zu machen, dürfte er sich kaum damit rühmen, Medizin studiert zu haben. Denn weder wäre er in der Lage, sich als Arzt zu bezeichnen, noch dürfte er praktizieren. Das Studium wäre in so einem Fall eine rein private Horizonterweiterung. Auch ein Handwerker, der seine Lehre abbricht, ist am Ende letztendlich alles – nur das nicht, was er mit Abschluss wäre.

Die Hochstaplerei des Hauses Wulff ist aus einem weiteren Grund dramatisch. In Zeiten, in denen Deutschland an Fachkräftemangel leidet, zeigt der Bundespräsident vor allem eins: Macht keinen Abschluss, aber schönt euren Lebenslauf, es wird schon klappen. Peinlich ist die Causa Körner zudem für die Bundesregierung. Bildungsrepublik Deutschland? Geschenkt. Eine schlichte Immatrikulation, eine juristisch korrekt aufgeblähte Vita – wollen wir damit der zunehmenden wissenschaftlichen und ökonomischen Vormachtstellung Chinas begegnen?

Auf die im Internet seit Tagen kursierende und für jedermann auffindbare Aufforderung von LifeGen.de, den Abschluss von Frau Wulff der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, reagierte das Bundespräsidialamt nicht. Anfragen über die Studienzeit der Bettina Körner, jetzt Wulff, am IJK ließ das Institut gestern noch unbeantwortet – „aus Datenschutzgründen“. Bis heute um 18 Uhr kann die Hochschule in Hannover erneut Stellung beziehen, und sollte zumindest Laien erklären, warum niemand aus Hannover das Bundespräsidialamt auf die peinlich wirkende Vita der First Lady hinwies.


(2012-01-10)

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