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Facebook: Schweizer Forscher sagen möglichen Untergang voraus

Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie ist eindeutig: Soziale Netzwerke können im Internet schneller untergehen, als bisher angenommen. Herausgegeben hat das Papier kein Forschungs-Nobody: Die Untersuchung stammt aus der Feder der Eidgenössichen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) – vor genau 100 Jahren lehrte Albert Einstein als Professor an der weltweit renommierten Institution. Heute berichtet die ETHZ: „Zum Auflösungsprozess kommt es dann, wenn der Aufwand für das Benutzen des Netzwerkes den Nutzen für die Mitglieder übersteigt. Dann kann eine Kaskade von Austritten in Gang kommen. Davor wäre wohl auch Facebook nicht gefeit“. Besonder brisant: Ausgerechnet Redesigns können zur Implosion der Dienste führen – facebook hat einen solchen Schritt gerade hinter sich gebracht. von Vlad Georgescu



Für facebook dürfte die Stuide ein deutliches Alarmsignal darstellen. Als Ausgangspunkt der Untersuchungen diente der Niedergang des sozialen Netzwerks Friendster. Dieser sei „schnell und unaufhaltsam“ gewesen, so die Forscher. Tatsächlich erodierte der in seiner Blütezeit 100 Millionen Nutzer. Zählende Dienst exponentiell - Friendster kollabierte.

Um herauszufinden, ob sich derartige Prozesse wiederholen können, haben David Garcia, Pavel Mavrodiev und Frank Schweitzer von der Professur Systemdesign im Departement Management, Technologie und Ökonomie der ETH Zürich die vollständig archivierten Daten von Friendster ausgewertet und mit Daten der vier noch aktuellen Online-Communities Orkut, Facebook, Livejournal und Myspace verglichen.

Redesign als Todesfalle

Der Studie zufolge führen vor allem Veränderungen an der Benutzbarkeit der grafischen Oberfläche von Online-Communities schlimmstenfalls zu einer „nicht mehr zu stoppende Abwanderungskaskade“. Denn durch die veränderte Benutzbarkeit oder technische Probleme verschlechtere sich das Aufwand-Nutzen-Verhältnis der User. Biete dann die Konkurrenz etwas Besseres an, so würden die ersten ihre Mitgliedschaft in der bisherigen Online-Community aufgeben.

Auch ein Bericht des Schweizer Zentrums für Technologiefolgen-Abschätzung (TA-SWISS) machte deutlich, dass vor allem Jugendliche selbst vor dem ausufernden Internetkonsum geschützt werden wollen. Die bereits im Juni 2012 publizierte Analyse war ernüchternd. Jugendliche nutzten das Internet ausgiebig, vor allem über Facebook treffen sie TA-SWISS zufolge ihre Freunde. Doch ersetze das keineswegs die direkten Sozialkontakte. Die "Digital Natives", die an den von TA-SWISS organisierten Diskussionen teilgenommen haben, räumten beispielsweise selbst ein, zu viel Zeit online zu verbringen: Internet sei ein ungeheuer bequemer, preisgünstiger Zeitvertreib. Hinter die Nutzeroberfläche zu sehen, interessiert der Studie zufolge die wenigsten.

Der Abwanderung folgen schließlich andere, weil sie ihre Verbindungen zu den Ausgetretenen verloren haben. Genau dieser Effekt führe zu einer Abwanderungskaskade, die jedem sozialen Netzwerk drohen könne. „Facebook hat eben ein Redesign der Benutzeroberfläche durchgeführt. Das könnte beispielsweise eine solche Kaskade in Gang setzen“, sagt Pavlin Mavrodiev aufgrund ihrer Modellrechnungen anhand von Teilen der Facebook-Userdaten, und: “Facebook ist weniger robust gegenüber solchen Kaskaden, als man vielleicht annehmen können”.

Die Originalstudie finden sie an dieser Stelle zum Download
(2013-03-14)

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